E-Commerce-Entwicklung

Onlineshops für Anforderungen, die kein Baukasten abbildet.

Kundengruppenpreise, Staffeln, Freigabeprozesse, Kreditlimits, ERP als führendes System, mehrere Länder und Währungen. Wir bauen individuell oder headless, mit den im deutschen Markt üblichen Zahlarten und strukturierter Rechnung. Der Quellcode gehört Ihnen.

  • Stripe, PayPal, Klarna, Mollie, SEPA
  • E-Rechnung als XRechnung oder ZUGFeRD
  • B2B und B2C in einem System
  • EU-Hosting, AVV nach Art. 28 DSGVO
Problem → Lösung

Vom Baukasten zum System, das Ihre Regeln kennt

Ein Standardshop trägt bis zu dem Punkt, an dem Preise pro Kundengruppe gelten, Bestellungen freigegeben werden müssen oder das ERP die Wahrheit hält. Ab da wird jede weitere Anpassung teurer als eine eigene Basis, und jedes Plattform-Update wird zum Risiko.

Alt

Ein Template mit fünf Erweiterungen für jede Sonderregel

  • Preise nur global pflegbar
  • Bestellungen werden von Hand ins ERP getippt
  • Rechnung als PDF im Anhang
Neu

Preislogik im System statt in Erweiterungen

  • Freigaben und Kreditlimits pro Kunde
  • Bestellungen laufen automatisch ins ERP
  • strukturierte Rechnung nach europäischem Format
Was wir bieten

Die vier Stellen, an denen Shops im deutschen Markt hängenbleiben

Nicht Design und nicht Ladezeit. Zahlungsziel, Rechnungsformat, Preisfindung und der Abgleich mit dem Warenwirtschaftssystem entscheiden darüber, ob der Shop den Betrieb entlastet oder zusätzliche Handarbeit erzeugt.

Zahlarten für den deutschen Markt

Stripe für Karte, Apple Pay und Google Pay, dazu PayPal, Klarna und Mollie, außerdem SEPA-Lastschrift, Vorkasse und Kauf auf Rechnung. Der Kauf auf Rechnung ist die Stelle, an der Standardshops regelmäßig an ihre Grenze kommen: Bonitätsprüfung, Zahlungsziel, Teilzahlungen und Mahnstufen gehören in die Bestelllogik und nicht in eine Erweiterung. Kartendaten laufen über PCI-DSS-konforme Anbieter und berühren Ihren Shop nicht.

Rechnung im gesetzlich geforderten Format

§ 14 Abs. 2 UStG verlangt für Umsätze zwischen inländischen Unternehmen eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format nach der europäischen Norm gemäß Richtlinie 2014/55/EU. § 27 Abs. 38 UStG lässt Papier und andere Formate für Umsätze bis zum 31.12.2026 zu, bei bis zu 800.000 EUR Vorjahresumsatz und bei EDI-Übermittlung bis zum 31.12.2027. Wir erzeugen die Rechnung im Shop als XRechnung oder ZUGFeRD und übergeben sie an Buchhaltung oder ERP, Storno und Gutschrift eingeschlossen. Welcher Stichtag für Sie gilt, klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.

B2B-Logik im Kern statt als Aufsatz

Kundengruppen mit eigenen Preisen und Staffeln, Kreditlimit und Zahlungsziel, Freigabe durch einen Einkäufer, Angebotsanfrage statt Sofortkauf, Wiederbestellung aus der Historie, Artikel nur für bestimmte Kunden sichtbar. Dieselbe Oberfläche bedient parallel den Endkundenverkauf, mit einem Lagerbestand und einer Artikelpflege. Der aufwendige Teil ist die Reihenfolge der Preisfindung: Listenpreis, Kundengruppe, Staffel, Aktion, Individualpreis. Steht die nicht eindeutig fest, rechnet der Shop anders als Ihr Vertrieb.

ERP-Abgleich, der auch im Fehlerfall hält

Bestände, Preise, Kunden und Belege laufen in beide Richtungen, und vorher steht fest, welches System bei welchem Datensatz führend ist. Die eigentliche Arbeit beginnt beim Ausfall: Warteschlange statt direktem Aufruf, Wiederholung mit wachsendem Abstand, Idempotenzschlüssel je Bestellung, damit ein Netzfehler keine doppelte Buchung erzeugt, und ein Protokoll, das eine fehlgeschlagene Übertragung sichtbar macht. Das planen wir vor der ersten Zeile Code, nicht nach dem ersten Ausfall.

Anwendungsfälle

Welche Shops wir bauen

Die Plattformentscheidung folgt dem Geschäftsmodell. Ein Sortiment mit 60 Artikeln und zwei Zahlarten braucht keine eigene Basis, ein Großhandel mit Freigabestufen sehr wohl.

01 · B2B
Großhandel

Preise pro Kundengruppe, Staffeln, Kreditlimit und Zahlungsziel, Freigabe durch den Einkauf, Angebotsanfrage statt Warenkorb, Wiederbestellung aus der Historie.

01
02 · D2C
Herstellerdirektvertrieb

Varianten und Konfiguratoren, Bundles, Ersatzteile mit Explosionszeichnung, ein Lagerbestand für Shop und Marktplätze.

02
03 · Marktplatz
Marktplatz mit mehreren Anbietern

Anbieterkonten, Provisionsmodell, Auszahlungen, Bewertungen, getrennte Versand- und Retourenregeln je Anbieter.

03
04 · Headless
Headless Commerce

Medusa oder Saleor im Backend, Next.js im Frontend. Sinnvoll, wenn Redaktion, App und Shop dieselben Produktdaten brauchen und die Oberfläche sich schneller ändert als das Backend.

04
Vorgehen

Vorgehen in fünf Schritten

Fünf bis acht Wochen für einen Shop mit Standardanforderungen, zwei bis sieben Monate für B2B-Logik und Schnittstellen. Zweiwöchige Abschnitte, jeweils mit Demo.

01

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Prozess vor Design

Wir nehmen Sortiment, Preislogik, Kundengruppen und den Weg einer Bestellung bis in die Buchhaltung auf. Aus diesem Ablauf entsteht die Datenstruktur. Wer hier abkürzt, baut später Sonderfälle in die Oberfläche.

02

02

Prototyp mit Ihren Daten

Kategorieseite, Produktseite, Warenkorb und Kasse als klickbarer Entwurf, gefüllt mit echten Artikeln statt mit Platzhaltern. Ein Fehler in der Struktur kostet an dieser Stelle Stunden, nach dem Livegang Wochen.

03

03

Umsetzung in Abschnitten

Zahlarten, Versand, Rechnung und ERP-Anbindung in dieser Reihenfolge, weil jede Stufe die vorherige voraussetzt. Ein Testsystem steht ab der zweiten Woche und bleibt bis zum Livegang erreichbar.

04

04

Datenübernahme und Livegang

Artikel, Kunden, Bestellhistorie, Gutscheine und die Weiterleitungen der alten Adressen. Fehlende 301-Weiterleitungen sind der häufigste Grund, warum ein Shop nach dem Relaunch Sichtbarkeit verliert, und der am leichtesten vermeidbare.

05

05

Nachmessung

Nach vier bis sechs Wochen prüfen wir Ladezeiten, Abbruchpunkte in der Kasse, Suchergebnisse und Retourengründe. Änderungen danach beruhen auf Zahlen aus Ihrem Shop und nicht auf allgemeinen Empfehlungen.

Technologien

Technischer Baukasten

Die Plattform folgt dem Geschäftsmodell. Für kleine Sortimente reicht oft WooCommerce, für B2B-Logik und mehrere Verkaufskanäle bauen wir headless oder mit eigener Basis.

Next.js
Medusa
Saleor
WooCommerce
TypeScript
Stripe
PayPal
Klarna
Mollie
PostgreSQL
Redis
Cloudflare
Pakete

Was kostet ein Onlineshop?

Projektspannen, kein Abonnement. Umgerechnet aus unserer öffentlichen Preisliste in Forint zum Kurs 385 HUF/EUR, Stand 14.08.2026. Der Kurs schwankt, die Angaben sind daher Richtwerte; verbindlich wird der Preis nach dem Erstgespräch.

Starter-Shop
3.100 bis 5.200 EUR

30 bis 80 Artikel, ein Markt

  • WooCommerce oder eigene Basis
  • Zwei Zahlarten
  • Versandanbindung DHL, DPD oder GLS
  • Rechnungsübergabe an die Buchhaltung
  • Technisches SEO und Produktdaten-Markup
  • 3 bis 5 Wochen
Gespräch vereinbaren
Am häufigsten gewählt
Wachstums-Shop
5.200 bis 8.300 EUR

100 bis 500 Artikel, eigenes Design

  • UX und UI in Figma
  • Varianten, Bundles und Gutscheine
  • Kundenkonto und Wiederbestellung
  • E-Mail-Strecke für abgebrochene Warenkörbe
  • Google Shopping und Meta-Feed
  • Lager- und ERP-Abgleich
  • 5 bis 8 Wochen
Gespräch vereinbaren
B2B oder Headless
ab 10.400 EUR

Kundengruppen, Freigaben, mehrere Länder

  • Preise, Staffeln und Limits je Kundengruppe
  • Anfrage- und Angebotsprozess
  • Marktplatz mit mehreren Anbietern
  • EDI-, ERP- und Banking-Schnittstellen
  • OSS-Verfahren für Umsätze in der EU
  • 2 bis 7 Monate
Gespräch vereinbaren

Die vollständige Preisliste mit allen Leistungen finden Sie hier: Preise im Detail →

FAQ

Häufige Fragen

Ein Starter-Shop mit 30 bis 80 Artikeln und zwei Zahlarten liegt bei 3.100 bis 5.200 EUR. Ein Wachstums-Shop mit eigenem Design, Varianten, Gutscheinen und Lagerabgleich bei 5.200 bis 8.300 EUR. B2B-Logik, Marktplatz oder Headless-Architektur beginnen bei 10.400 EUR. Die Beträge sind aus unserer öffentlichen Preisliste in Forint umgerechnet, Kurs 385 HUF/EUR, Stand 14.08.2026; der Kurs schwankt, die Angaben sind Richtwerte. Verbindlich wird der Preis nach einem Gespräch über Sortiment, Preislogik und Schnittstellen. Was den Preis am stärksten bewegt, ist selten die Artikelzahl, sondern die Zahl der Systeme, mit denen der Shop reden muss.
Erstgespräch

Sprechen wir über Ihren Fall.

30 Minuten. Wir gehen Sortiment, Preislogik, Zahlarten und die Anbindung an Ihre Warenwirtschaft durch. Danach wissen Sie, ob ein Standardshop reicht und was die Alternative kostet.

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