e-CMR · ICS2 · EUDR · Tachograph · BSIG

Softwareentwicklung für Logistik und Spedition aus Budapest

  • Projektspanne3.900 bis 208.000 EUR
  • Erste Strecke2 bis 8 Wochen
  • VertragsformWerkvertrag mit Abnahme

Transport, Kontraktlogistik und Fulfillment brauchen selten ein weiteres Dashboard. Sie brauchen die Strecke zwischen Disposition, Lager, Zoll und Buchhaltung, und zwar so, dass sie auch dann trägt, wenn eine Anmeldung abgelehnt wird oder ein Fahrzeug offline geht. Genau das bauen wir: Anbindungen, Datenstrecken und die Oberflächen darüber. Werkvertrag mit Abnahme, Quellcode geht an Sie.

Kurzfassung

  • Ein Lager- und Bestandssystem liegt bei 39.000 bis 208.000 EUR und 5 bis 12 Monaten. Eine einzelne Automatisierungsstrecke liegt zwischen 260 und 26.000 EUR. Umgerechnet aus unserer HUF-Preisliste zum Kurs 385 HUF/EUR, unverbindlich.
  • Der elektronische Frachtbrief ist auf der Relation Deutschland nach Ungarn rechtlich nutzbar. Deutschland ist seit dem 05.01.2022 Vertragspartei des CMR-Zusatzprotokolls, Ungarn seit dem 28.08.2024, Österreich seit dem 06.08.2024.
  • Seit dem 01.09.2025 ist ICS1 abgeschaltet. Eine fehlerhafte Eingangsanmeldung kostet Standzeit, deshalb prüfen wir die Pflichtfelder vor der Übermittlung und stellen abgelehnte Anmeldungen automatisch erneut ein.
  • Angebunden und produktiv: DHL, DPD, GLS, UPS und FedEx. Hermes und die Österreichische Post haben wir noch nicht gebaut, das steht als eigener Posten im Angebot.
  • Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, Betrieb in der EU. Ungarn ist EU-Mitgliedstaat, deshalb entfallen Standardvertragsklauseln und Transfer Impact Assessment.
Ausgangslage

Was in der Logistik-IT gerade wirklich klemmt

In den Gesprächen, die wir führen, geht es fast nie um fehlende Software. Es gibt ein Dispositionssystem, es gibt eine Lagerverwaltung, es gibt eine Buchhaltung. Was fehlt, ist die Verbindung dazwischen, und an jeder Lücke sitzt jemand, der Daten von einem Bildschirm auf den nächsten überträgt. Diese Person ist der eigentliche Engpass, und sie ist auch die Fehlerquelle, wenn eine Warennummer nicht stimmt.

Der zweite Punkt ist die Fehlerbehandlung. Eine Anmeldung an den Zoll, eine Übergabe an einen Carrier oder ein Abruf von Tachographendaten geht regelmäßig schief, und zwar nicht, weil die Technik schlecht wäre, sondern weil in der Realität Verbindungen abreißen und Gegenstellen antworten, was sie wollen. Software, die nur den Normalfall kennt, erzeugt in der Logistik mehr Arbeit, als sie abnimmt. Wir bauen deshalb die Wiedervorlage, das Protokoll und die Sicht darauf, wer welchen Fall anfassen muss, mit ein und nicht als Nachtrag.

Dritter Punkt, seit dem NIS2-Umsetzungsgesetz: Die Lieferkette wird weitergereicht. § 30 BSIG führt deren Sicherheit als eigenen Pflichtbereich, und betroffene Auftraggeber geben das über Verträge an ihre Dienstleister weiter. Wenn ein Verlader von Ihnen Auditrechte, Meldewege und Auskunft über Unterauftragnehmer verlangt, ist das kein Misstrauen, sondern seine eigene Dokumentationspflicht.

Regelwerk, das ein Logistikprojekt in Deutschland berührt

Nur Punkte mit belegter Fundstelle. Ob eine Regel auf Ihr Unternehmen zutrifft, entscheidet Ihre Rechtsberatung, nicht diese Tabelle.

RegelStichtagGegenstandFundstelle
e-CMR, Zusatzprotokoll zum CMR-ÜbereinkommenDE seit 05.01.2022, AT seit 06.08.2024, HU seit 28.08.2024Elektronischer Frachtbrief mit gleichem Beweiswert wie das PapierdokumentUN Treaty Collection XI-B-11-b
ICS2 Release 3Straße und Schiene ab 01.04.2025, ICS1 abgeschaltet 01.09.2025Vollständige summarische Eingangsanmeldung vor Ankunft in der EUEuropäische Kommission, GD TAXUD
EUDR, Verordnung (EU) 2023/1115Große Marktteilnehmer 30.12.2026, KMU 30.06.2027Sorgfaltserklärung für sieben Rohstoffgruppen mit Geokoordinaten je ChargeEuropäische Kommission, geändert durch (EU) 2025/2650
Smart Tachograph 2, Verordnung (EU) 2020/1054Nachrüstung schwerer Fahrzeuge 18.08.2025, leichte Nutzfahrzeuge 01.07.2026Lenk- und Ruhezeiten, Positionsdaten, Auslesen und AufbewahrungEuropäische Kommission, GD MOVE
BSIG in der Fassung des NIS2UmsuCGIn Kraft seit 06.12.2025Sektor Transport und Verkehr in Anlage 1, Risikomanagement nach § 30 einschließlich Lieferkettegesetze-im-internet.de/bsig_2025
Art. 28 DSGVOLaufendAuftragsverarbeitungsvertrag für Fahrer-, Positions- und EmpfängerdatenVerordnung (EU) 2016/679

Woran wir andocken

Die Liste enthält, was wir gebaut haben. Systeme, die wir noch nicht angebunden haben, benennen wir im Angebot als eigenen Posten.

SystemProtokollAnmerkung
DHL, DPD, GLS, UPS, FedExREST, Labeldruck als PDFGebaut und produktiv, mit Nachnahme, Retoure und Statusrückmeldung.
SAP TM, Oracle TMS, eigene DispositionssystemeOData, REST, DateiaustauschAuftrag, Tour, Sendung und Rückmeldung in beide Richtungen.
Lagerverwaltung und BestandsführungREST, DatenbanksichtChargen- und Seriennummern bis zum Empfänger nachvollziehbar.
Zolldienstleister und ICS2XML, REST, EORI-AuthentifizierungAnmeldung, Antwortprotokoll, automatische Wiedervorlage bei Ablehnung.
EUDR-InformationssystemREST, WebformularSorgfaltserklärung mit Geokoordinaten und Referenznummer je Charge.
TachographendateienDDD, TGD, V1BFernauslesung, Ablage mit Aufbewahrungsfrist, Auswertung im Dispositionsbild.
EDI in der LieferketteEDIFACT, AS2, AS4, PeppolLieferavis, Wareneingangsmeldung, Rechnungsdaten an den Handelspartner.
Buchhaltung und E-RechnungXRechnung, ZUGFeRD, DATEV-ExportFrachtabrechnung strukturiert erzeugen statt als PDF-Anhang.
Telematik und OrtungREST, MQTTPositionen, Temperaturkette, Ereignisse in der Sendungsakte.

Typische Zuschnitte

Carrier-Schicht statt fünf Einzelanbindungen

Ein Regelwerk wählt nach Gewicht, Maßen, Ziel und Kosten aus, erzeugt das Label und führt den Status zurück in die Sendungsakte. Der Versand sieht eine Oberfläche, nicht fünf Portale.

Dokumentenlauf vom Auftrag bis zur Abrechnung

Frachtbrief, Übergabequittung, Zolldokument und Rechnung hängen an derselben Sendung. Wer den Beleg sucht, findet ihn an der Sendung und nicht in einem Postfach.

Kundenportal für Kontraktlogistik

Ihre Auftraggeber sehen Bestand, Bewegungen und Auswertungen selbst, streng getrennt je Mandant. Das spart Rückfragen und trägt im Vertrieb mehr als jede Broschüre.

Nachweise für Ihre Auftraggeber

Rollen- und Zugriffskonzept, Protokollierung, Unterauftragsverarbeiter mit Standort, Meldeweg bei Vorfällen. Die Angaben, die ein nach BSIG verpflichteter Verlader von Ihnen abfragt.

Was ein Projekt kostet

Umgerechnet aus unserer veröffentlichten Preisliste zum Kurs 385 HUF/EUR. Die vollständige Übersicht steht auf der Preisseite.

  • · Lager- und Bestandssystem, 5 bis 12 Monate: 39.000 bis 208.000 EUR
  • · Einzelne Automatisierungsstrecke, 1 bis 8 Wochen: 260 bis 26.000 EUR
  • · Fahrer- oder Kundenportal auf eigener Basis: 3.900 bis 13.000 EUR
  • · Wissenssystem auf Ihren Dokumenten, mit Quellenangabe: 7.800 bis 20.800 EUR
  • · Betrieb und Weiterentwicklung je Monat: 80 bis 390 EUR je laufender Strecke

Automatiklager mit Regalbediengeräten oder fahrerlosen Transportsystemen liegen oberhalb dieser Spanne. Dafür nennen wir vor dem Scoping keinen Betrag, weil jede Zahl davor geraten wäre.

Zusammenarbeit

Ein Entwicklungspartner in Budapest, praktisch betrachtet

Budapest liegt in derselben Zeitzone wie Berlin, Wien und Zürich. Eine Rückfrage am Vormittag wird am Vormittag beantwortet, und wenn nachts eine Schnittstelle ausfällt, erreichen Sie jemanden zu Ihrer Arbeitszeit. Der Flug dauert etwa zwei Stunden, für die Aufnahme im Lager und für die Abnahme sind wir vor Ort. Rechtlich sind wir eine Gesellschaft in einem EU-Mitgliedstaat, mit demselben Datenschutzrahmen und ohne Drittlandtransfer.

Beim Kostenargument bleiben wir bei belegbaren Zahlen. Der Freelancer-Kompass 2026 weist für IT-Freelancer im DACH-Raum einen Medianstundensatz von 95 EUR aus, in der Softwareentwicklung 90 EUR. Wir veröffentlichen keine Stundensätze, weil wir Projekte als Festpreisrahmen kalkulieren. Was wir veröffentlichen, ist die Projektspanne oben. Zur Frage, wo die Daten liegen: Der Bitkom Cloud Report 2026 mit 603 befragten Unternehmen ab 20 Beschäftigten kommt auf 98 %, denen die Herkunft des Anbieters wichtig ist. Wir nennen Ihnen die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter mit Standort, bevor Sie unterschreiben.

Kontakt

Im Erstgespräch nehmen wir die vorhandenen Systeme auf und sagen Ihnen, welcher Zuschnitt sich zuerst lohnt. Wenn ein Standardprodukt für Ihren Fall die bessere Wahl ist, sagen wir das auch dann, wenn wir dadurch nicht beauftragt werden.

AppForge Solution Kft., Bank Center, Szabadsag ter 7., 2. Etage, Buero 217, 1054 Budapest, Ungarn. Montag bis Freitag 9:00 bis 18:00 nach Vereinbarung. Telefon +36 30 098 0767, E-Mail balint@appforge.hu
Häufige Fragen

Logistiksoftware in der Praxis

Das hängt am Zuschnitt, deshalb hier die veröffentlichten Bänder statt einer Hausnummer. Ein Lager- und Bestandssystem liegt bei 39.000 bis 208.000 EUR und 5 bis 12 Monaten. Eine einzelne Automatisierungsstrecke, etwa der Abgleich von Lieferavis und Eingangsrechnung oder die Übergabe an einen Carrier, liegt zwischen 260 und 26.000 EUR, abhängig davon, wie viele Systeme beteiligt sind und wie sauber deren Schnittstellen dokumentiert sind. Ein Fahrer- oder Kundenportal auf eigener Basis liegt bei 3.900 bis 13.000 EUR. Alle Beträge sind aus unserer HUF-Preisliste zum Kurs 385 HUF/EUR umgerechnet und unverbindlich. Verbindlich wird der Preis erst im Angebot, und das erstellen wir nach einem Scoping von etwa 30 Minuten.

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Wir antworten binnen 24 Stunden mit einer Preisspanne, einer Einschätzung zur Dauer und einem Vorschlag, welche Strecke zuerst gebaut wird.

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