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Individuelle CRM-Entwicklung ohne Lizenz je Arbeitsplatz

  • Aufbauab 31.200 EUR
  • Dauer4 bis 12 Monate
  • Lizenzgebührkeine
  • Quellcodegehört Ihnen

Eine Alternative zu Salesforce, HubSpot und Dynamics 365, gebaut auf Ihren Vertriebsprozess statt auf einen Branchenstandard. Betrieb in der EU oder in Ihrem Rechenzentrum, Werkvertrag mit Abnahme, Quellcode und Dokumentation gehen an Sie. Entwicklung aus Budapest, also in Ihrer Zeitzone und im EU-Rechtsraum.

Wann sich ein eigenes CRM rechnet, und wann nicht

Unter zehn bis dreißig Vertriebsusern ist ein Abonnement fast immer die bessere Wahl. Die Einführung dauert Wochen, Betrieb und Updates sind enthalten, und Sie bekommen ein Ökosystem an fertigen Erweiterungen dazu. Ab etwa 30 Usern verschiebt sich die Rechnung, und zwar nicht wegen der Technik, sondern wegen zweier Zeilen im Budget: der Lizenz je Arbeitsplatz und dem Aufwand, den Ihre Eigenheiten in einem Standardprodukt verursachen. Auf dieser Seite steht, wo genau die Schwelle liegt, mit den Listenpreisen der Anbieter und unseren Bändern daneben.

Warum eine Eigenentwicklung

Vier Punkte, an denen die Rechnung ab etwa 30 Vertriebsusern kippt

Unter zehn bis dreißig Usern ist ein SaaS-CRM meist die vernünftigere Wahl. Die Einführung dauert Wochen statt Monate, Betrieb und Updates sind enthalten. Darüber verschiebt sich das Bild, und zwar nicht wegen der Technik, sondern wegen der Lizenzzeile im Budget.

Keine Lizenz je Arbeitsplatz

Salesforce Sales Cloud Enterprise kostet 175 USD je User und Monat, Dynamics 365 Sales Enterprise 105 USD. Bei 100 Vertriebsusern und fünf Jahren sind das 1.050.000 USD bzw. 630.000 USD reine Lizenz, ohne Add-ons und ohne Einführung. Eine Eigenentwicklung kostet einmalig 31.200 bis 207.800 EUR. Danach zahlen Sie Wartung, keine Lizenz.

Ihr Vertriebsprozess, nicht der Standard

Standardprodukte bilden eine generische Pipeline ab. Bei mehrstufigen B2B-Angeboten, Rahmenverträgen, Konzernstrukturen mit Tochtergesellschaften und Freigaben über zwei Ebenen endet das in Zusatzfeldern, die niemand pflegt. Wir bauen den Prozess, den Ihr Vertrieb tatsächlich fährt, samt Ihrer Begriffe im Datenmodell.

DSGVO ohne Drittlandumweg

Ungarn ist EU-Mitgliedstaat. Es gibt keine Drittlandübermittlung, also auch keine Standardvertragsklauseln und keine Transfer-Impact-Analyse. Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO steht vor Projektstart, nicht nach dem Go-live. Betrieb in Frankfurt, Falkenstein oder Helsinki, auf Wunsch On-Premise. Laut Bitkom Cloud Report 2026 zählt für 98 Prozent der befragten Unternehmen die Herkunft des Anbieters.

Der Quellcode gehört Ihnen

Git-Repository, Dokumentation, Build-Pipeline und Infrastrukturzugänge gehen mit der Abnahme an Sie über. Sie können den Betrieb selbst übernehmen, einen anderen Dienstleister beauftragen oder uns weiterbeauftragen. Diese Entscheidung bleibt Ihre, auch in drei Jahren.

Module

Woraus ein individuelles CRM besteht

Kein Katalog zum Abhaken. Die folgenden acht Bausteine kommen in den meisten Projekten vor, und fast nie alle gleichzeitig. Ihr Zuschnitt entsteht im Pflichtenheft, und dort steht auch, was bewusst nicht gebaut wird.

Leads und Verkaufschancen
Eigene Pipeline-Stufen, Bewertung von Leads über ein trainiertes Modell, automatische Zuordnung zum Außendienst, mehrstufiger Angebotsprozess.
Konzernstruktur und B2B-Logik
Mutter- und Tochtergesellschaften, verbundene Rahmenverträge, Kundengruppenpreise über mehrere Ebenen.
Angebotskonfiguration (CPQ)
Produktkonfigurator, Preisregeln, Rabattfreigabe nach Schwellenwert, PDF-Ausgabe, elektronische Signatur.
Telefonie und Gesprächsauswertung
3CX, Asterisk, Twilio. Gesprächsaufzeichnung nur mit dokumentierter Einwilligung, Transkription, automatische Wiedervorlage.
Marketing-Automation
Kampagnen, Lead-Nurturing, Auslöser aus dem Nutzerverhalten, A/B-Tests, Double-Opt-in mit protokolliertem Einwilligungsnachweis.
Service und Ticketing
E-Mail, Telefon, Chat und Portal in einer Warteschlange, SLA-Uhr je Vertrag, Wissensdatenbank.
Auswertung und Forecast
Pipeline-Prognose, Kohortenauswertung, Deckungsbeitrag je Kunde, Abwanderungswahrscheinlichkeit. Übergabe an Power BI oder Metabase, wenn dort schon Ihre Berichte liegen.
Mobil und offline
iOS und Android, Erfassung ohne Netz mit späterem Abgleich, Tourenplanung für den Außendienst, Barcode-Erfassung.
Abonnement oder Eigenentwicklung

Salesforce, HubSpot und Dynamics 365 neben einer Eigenentwicklung

Im ersten Jahr gewinnt das Abonnement fast immer. Ab Jahr drei zählt, wie viele User Sie lizenzieren und wie weit Ihre Prozesse vom Standard abweichen. Beides steht unten nebeneinander.

KriteriumSalesforce / HubSpot / Dynamics 365Eigenentwicklung (AppForge)
Listenpreis je User und Monat175 USD (Salesforce Enterprise), 105 USD (Dynamics 365 Sales Enterprise)keine Lizenz je User
Einmaliger AufbauEinführung über Partner, Preis wird verhandelt31.200 bis 207.800 EUR
Laufende KostenLizenz je User, Listenpreise werden angepasstWartung 15 bis 25 % pro Jahr
Lizenzkosten, 100 User, 5 Jahre1.050.000 USD zum Salesforce-Listenpreis0 EUR
Datenmodell und Prozessevordefiniert, Anpassung über Konfiguration und Apexfrei, nach Pflichtenheft
Quellcode gehört Ihnen
BetriebsortEU-Region wählbar, Anbieter bleibt Konzern außerhalb der EUEU-Rechenzentrum oder On-Premise
AuftragsverarbeitungStandardvertrag des AnbietersAVV nach Art. 28 DSGVO, vor Projektstart
VertragsformAbonnement mit KündigungsfristWerkvertrag mit Abnahme und Gewährleistung
Anbieterbindunghochkeine

Salesforce Sales Cloud Enterprise steht mit 175 USD je User und Monat in der Liste, nach der Anpassung vom August 2025. Microsoft nennt für Dynamics 365 Sales Enterprise 105 USD. Das sind Listenpreise; verhandelte Konditionen liegen darunter, werden aber nicht veröffentlicht. Quelle für Dynamics: microsoft.com.

Die AppForge-Bänder stammen aus unserer öffentlichen Preisliste in Forint, umgerechnet mit 385 HUF/EUR und auf volle 100 EUR gerundet. Der Kurs ist ein kalkulatorischer Richtwert, kein Tageskurs. Was fehlt und in beiden Spalten anfällt: Datenmigration, Schulung und die Stunden Ihres eigenen Teams.

Branchen

Sechs Branchen, in denen Standard-CRMs zuerst an ihre Grenzen stoßen

Das Muster ist überall dasselbe: Der Prozess ist zu speziell für die Standardmaske, und die Aufsichtspflichten verlangen mehr Protokoll, als das Produkt vorsieht. Dann wächst der Bestand an Zusatzfeldern, bis niemand mehr weiß, welches davon gepflegt wird.

Maschinen- und Anlagenbau

Projektgeschäft mit langen Zyklen, Angebote über Varianten und Optionen, Ersatzteil- und Servicegeschäft am selben Kunden, Anbindung an Konstruktion und ERP.

Technischer Großhandel und Distribution

Kundengruppenpreise, Rahmenverträge mit Abrufmengen, Kreditlimits, Verfügbarkeitsabfrage aus dem Lager direkt im Angebot.

Logistik und Transport

Kundenhierarchien über Standorte, mengenabhängige Tarife, Anbindung an das Lagerverwaltungssystem, Sendungsstatus im Kundenportal.

Finanzdienstleistung und Versicherung

Identifizierungspflichten nach dem Geldwäschegesetz, dokumentierte Beratungsprozesse, Vertragsakten mit Fristenkontrolle, Protokollierung jedes Zugriffs.

Gesundheitswesen und Medizintechnik

Besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO, getrennte Rollen- und Rechtekonzepte, Nachweis der Einwilligung, Betrieb wahlweise On-Premise.

Professional Services

Verkauf und Projektleistung am selben Datensatz, Auslastungsplanung, Leistungserfassung, Übergang vom Angebot in die Projektabrechnung ohne zweites System.

Beschaffung

Vier Punkte, die ein deutscher Auftraggeber schriftlich sehen will

Die Preisfrage ist meist die einfachere. Schwieriger wird es in der Rechtsabteilung, und dort entscheidet sich, ob ein Anbieter aus dem Ausland überhaupt in die engere Wahl kommt.

Vertragsart

Für den Aufbau liefern wir auf Werkvertrag nach § 631 BGB: Pflichtenheft, Abnahme je Meilenstein, Gewährleistung. Für die Weiterentwicklung nach dem Produktivgang ist ein Dienstvertrag nach § 611 BGB der ehrlichere Rahmen. Im Angebot steht, welches Modell für welche Phase gilt. Was wir nicht anbieten: Entwickler unter Ihrer Weisung in Ihrem Betrieb, dafür bräuchte es eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung.

Auftragsverarbeitung

Der AVV nach Art. 28 DSGVO steht vor Projektstart, mit den zehn Pflichtinhalten und der Liste der Unterauftragsverarbeiter. Ungarn ist EU-Mitgliedstaat, also keine Drittlandübermittlung, keine Standardvertragsklauseln, keine Transfer-Impact-Analyse. Das erspart Ihrer Rechtsabteilung einen Prüfschritt, den sie bei US-Anbietern jedes Jahr wiederholen muss.

Betriebsort

Hetzner in Falkenstein oder Helsinki, AWS Frankfurt, Cloudflare mit EU-Regionsbindung oder On-Premise in Ihrem Rechenzentrum. Laut Bitkom Cloud Report 2026 sagen 98 Prozent der befragten Unternehmen, die Herkunft des Anbieters zählt, 68 Prozent würden einen EU-Anbieter bevorzugen. Wir legen die Datenflüsse offen, statt Ihnen ein Siegel zu zeigen.

Quellcode und Ausstieg

Repository, Dokumentation, Build-Pipeline und Infrastrukturzugänge gehen mit der Abnahme an Sie über. Sie können weiterentwickeln lassen, von wem Sie wollen. Das ist der Punkt, an dem sich Eigenentwicklung und Abonnement wirtschaftlich am deutlichsten unterscheiden, und deshalb steht er im Vertrag.

Was wir an Referenzen zeigen können

Öffentlich nennen dürfen wir zwei Projekte, beide aus dem KI-Bereich: die KI-Suche des ungarischen Popkultur-Wertearchivs auf kultura.hu und einen Vortrag auf dem AI Summit Budapest 2025. Unsere CRM- und ERP-Projekte laufen unter Vertraulichkeit, deshalb stehen hier keine Kundennamen und keine erfundenen Prozentwerte. Im Gespräch zeigen wir Architekturskizzen, Modulschnitte und Abnahmedokumente aus laufenden Projekten. Auf Nachfrage klären wir, welche Auftraggeber einem Referenzgespräch zustimmen.

Die Bänder auf dieser Seite stammen aus unserer offenen Preisliste, umgerechnet mit 385 HUF/EUR. Wer nachrechnen will, findet die Fünfjahresrechnung im TCO-Rechner.

Häufige Fragen

Individuelle CRM-Entwicklung: häufige Fragen

Ein mittleres CRM mit 5 bis 15 Vertriebsusern und drei bis fünf Modulen, also Leads, Firmen, Verkaufschancen, Auswertung und Kontaktverwaltung, liegt bei 31.200 bis 64.900 EUR und dauert 4 bis 6 Monate. Ein größeres System mit 50 bis 500 Usern, Angebotskonfiguration, Marketing-Automation, Service und Auswertung liegt bei 64.900 bis 207.800 EUR und dauert 6 bis 12 Monate. Dazu kommt Wartung von 15 bis 25 Prozent pro Jahr. Die Bänder stammen aus unserer öffentlichen Preisliste in Forint, umgerechnet mit 385 HUF/EUR und auf volle 100 EUR gerundet. Das ist ein Richtwert zur Orientierung. Verbindlich wird der Preis erst im Angebot, und dafür brauchen wir Ihre Prozesse, nicht Ihre Userzahl.

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