Individuelles WMS Lagerverwaltungssystem statt Prozess nach Herstellerstandard
- Projektspanne39.000 bis 208.000 EUR
- Dauer5 bis 12 Monate
- VertragsformWerkvertrag mit Abnahme
Fulfillment, Kontraktlogistik, Distribution, Produktionslager: ein webbasiertes Lagerverwaltungssystem, das Ihren Prozess abbildet. Mit MDE-Geräten von Zebra und Honeywell, UHF-RFID, Bestand in Echtzeit, ERP- und EDI-Anbindung und Carrier-APIs für DHL, DPD, GLS, UPS und FedEx. 39.000 bis 208.000 EUR, 5 bis 12 Monate, Quellcode geht mit der Abnahme an Sie über.
Kurzfassung
- Preis 39.000 bis 208.000 EUR, Dauer 5 bis 12 Monate. Umgerechnet aus unserer veröffentlichten Spanne von 15 bis 80 Mio. HUF zum Kurs 385 HUF/EUR, unverbindlich.
- Werkvertrag nach § 631 BGB: definierter Umfang, Abnahme, Gewährleistung. Quellcode, Datenmodell und Betriebsdokumentation gehen mit der Abnahme an Sie über.
- Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, EU-Hosting. Ungarn ist EU-Mitgliedstaat, deshalb entfallen Standardvertragsklauseln und Transfer Impact Assessment.
- Angebunden und produktiv: DHL, DPD, GLS, UPS, FedEx. Hermes und Österreichische Post haben wir noch nicht gebaut, das steht als eigener Posten im Angebot.
- Automatiklager mit Regalbediengeräten oder fahrerlosen Transportsystemen liegen oberhalb dieser Spanne. Dafür nennen wir vor dem Scoping keinen Betrag.
Vier Lagertypen, vier andere Prioritäten
Ein Fulfillment-Lager gewinnt an der Kommissionierung. Ein Kontraktlogistiker gewinnt an der Mandantentrennung. Ein Produktionslager gewinnt am Stücklistenabgleich. Wer Ihnen für alle vier dieselbe Konfiguration anbietet, hat sich mit keinem davon beschäftigt.
E-Commerce-Fulfillment
B2C-lastig, viele Artikelnummern, kurze Durchlaufzeiten, harte Saisonspitzen. Bestand über mehrere Kanäle gleichzeitig: Shopware, Shopify, WooCommerce, Amazon, Otto, Kaufland.
Kontraktlogistik (3PL/4PL)
Ein Lager, mehrere Auftraggeber. Mandantengetrennte Bestände, mandantenbezogene Zonen und Preislisten, Abrechnung nach Lagerplatz und Pick, Kundenportal mit Bestandseinsicht rund um die Uhr.
Distribution (FMCG, Handel)
Hohe B2B-Volumen, feste Tourenpläne, Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargenrückverfolgung, EDI-Anbindung an den Handel. Bei Lebensmitteln und Pharma kommt die lückenlose Rückverfolgbarkeit dazu.
Produktionslager
Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigware in einem System. MES-Anbindung, Stücklistenabgleich, Kanban-Steuerung, Materialbereitstellung an der Linie statt Kommissionierung für den Versand.
Acht Module, aus denen Ihre Konfiguration entsteht
Kein Kunde bekommt alle acht in gleicher Tiefe. Im Fulfillment liegt das Gewicht auf der Kommissionierung, in der Kontraktlogistik auf der Mandantentrennung, im Kühllager auf FEFO und Chargen. Welche Module in Ihr Budget passen, entscheidet das Scoping, nicht eine Produktbroschüre.
Woran das WMS hängt, und was davon schon gebaut ist
Ein WMS ist zu zwei Dritteln Schnittstellenarbeit. Sechs Felder, auf denen wir arbeiten. Wo wir noch keine fertige Anbindung haben, steht das dort, statt in der dritten Projektwoche aufzutauchen.
ERP-Systeme
SAP S/4HANA, SAP ECC, Microsoft Dynamics 365, Infor M3, Oracle, Individual-ERP. Warenbewegungen, Bestandsabgleich, Aufträge und Rückmeldungen in beide Richtungen.
E-Commerce-Plattformen
Shopware, Shopify, WooCommerce, Magento, Amazon, Otto, Kaufland. Auftragsübernahme, Bestandsrückmeldung je Kanal, Reservierungslogik gegen Überverkauf.
Versanddienstleister
Gebaut haben wir DHL, DPD, GLS, UPS und FedEx über deren APIs: Labeldruck, Sendungsverfolgung, Nachnahme, Retourenprozess. Hermes und die Österreichische Post haben wir bisher nicht angebunden, das weisen wir im Angebot als eigenen Aufwand aus.
EDI und TMS
EDIFACT-Nachrichten wie ORDERS, DESADV und INVOIC über AS2 oder ein Clearingcenter, Anbindung an ein Transportmanagementsystem, Zeitfenstervergabe an der Rampe. Welche Nachrichtenarten Ihre Handelspartner vorschreiben, klärt das Scoping.
Rechnungsstellung und Buchhaltung
Abrechnung von Lagerleistungen für Kontraktlogistiker, strukturierte Rechnungsdaten im Sinne von § 14 Abs. 1 UStG, DATEV-Export für die Buchhaltung.
MDE-Geräte und Peripherie
Zebra TC52 und TC72, Honeywell CT45, Datalogic Memor 11, UHF-RFID-Gates, Etikettendrucker über ZPL, Waagen. Android-Clients mit lokaler Datenhaltung für den Offline-Betrieb.
Wann sich ein Standard-WMS lohnt, und wann nicht
Bei mehreren Standorten, mehreren hundert Lagernutzern und einem Prozess, der ohnehin nah am Branchenstandard liegt, ist ein Standardprodukt die richtige Wahl. Unterhalb davon zahlen Sie laufend für Funktionsumfang, den Sie nicht anfassen, und passen Ihren Prozess an die Software an. Beträge für Standardprodukte stehen unten nicht, weil SAP, Manhattan Associates, Körber und Reflex keine Listenpreise veröffentlichen. Wer Ihnen solche Zahlen auf einer Vergleichsseite nennt, hat sie geschätzt.
| Kriterium | Standard-WMS | Individuelles WMS (AppForge) |
|---|---|---|
| Lizenzmodell | Laufende Lizenz je Nutzer oder Volumen | Keine laufende Lizenz |
| Preis öffentlich einsehbar | Nein, Angebot nur nach Vertriebsgespräch | Ja: 39.000 bis 208.000 EUR |
| Prozessanpassung | Customizing innerhalb des Herstellerstandards | Ihr Prozess ist die Spezifikation |
| Quellcode wird übergeben | ||
| Wechselaufwand später | Hoch, weil die Prozesse im Herstellerstandard liegen | Sie besitzen Code und Datenmodell |
| Vertragsform | Lizenz plus Wartung plus Einführungsprojekt | Werkvertrag mit Abnahme und Gewährleistung |
| Datenhaltung | Je nach Anbieter, oft US-Konzern als Anbieter | EU-Hosting, Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO |
| Sinnvoll ab | Mehrere Standorte, mehrere hundert Nutzer | 1 bis 100 Nutzer je Lager |
Unsere Beträge sind aus den veröffentlichten HUF-Spannen (15 bis 80 Mio. HUF) zum Kurs 385 HUF/EUR umgerechnet und unverbindlich. Der verbindliche Preis steht im Angebot nach dem Scoping.
Ein Entwicklungspartner in Budapest, und was das praktisch heißt
Budapest liegt in derselben Zeitzone wie Berlin, Wien und Zürich. Kein Zeitversatz bei der Abstimmung, kein Wartetag bei einer Rückfrage, und im Störungsfall erreichen Sie jemanden während Ihrer Arbeitszeit. Der Flug dauert etwa zwei Stunden, für die Aufnahme im Lager und für die Abnahme sind wir vor Ort. Rechtlich sind wir eine Gesellschaft in einem EU-Mitgliedstaat: derselbe Datenschutzrahmen, dieselbe Vertragsdurchsetzung, kein Drittlandtransfer.
Zum Kostenargument bleiben wir bei belegbaren Zahlen. Der Freelancer-Kompass 2026 weist für IT-Freelancer im DACH-Raum einen Medianstundensatz von 95 EUR aus, in der Softwareentwicklung 90 EUR. Mehrere deutsche Fachquellen beziffern die Ersparnis durch Nearshoring gegenüber inländischer Entwicklung übereinstimmend mit 30 bis 50 %. Wir veröffentlichen keine Stundensätze, weil wir Projekte als Festpreisrahmen kalkulieren. Was wir veröffentlichen, ist die Projektspanne oben, und die ist in diesem Anbieterfeld die Ausnahme.
Sie fallen unter das BSIG, oder Ihr Auftraggeber tut es?
§ 30 BSIG nennt die Sicherheit der Lieferkette als eigenen Pflichtbereich. Betroffene Auftraggeber geben das über Verträge weiter: Sicherheitsklauseln, Auditrechte, Meldefristen für Vorfälle, Auskunft über Unterauftragnehmer. Ein WMS ist dabei kein Randsystem, es hält Bestands- und Bewegungsdaten und hängt an ERP und Kundenportal. Wir liefern die Angaben, die Sie für Ihre eigene Dokumentation brauchen: Unterauftragsverarbeiter mit Standort, Zugriffs- und Rollenkonzept, Protokollierung, Meldeweg bei Vorfällen.
Quellen und Hinweise
- · Bitkom Cloud Report 2026, 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, 17.06.2026
- · Freelancer-Kompass 2026, Stundensätze IT-Freelancer, 02.07.2026
- · Art. 28 DSGVO, Auftragsverarbeiter
- · BSIG in der Fassung des NIS2UmsuCG, § 30 Sicherheit der Lieferkette
- · § 14 UStG, elektronische Rechnung
Stand 14.08.2026. Beträge sind aus HUF zum Kurs 385 HUF/EUR umgerechnet und unverbindlich. Diese Seite ist keine Rechts- und keine Steuerberatung.
Lagerverwaltungssystem in der Praxis
Unsere veröffentlichte Spanne für ein individuelles WMS liegt bei 15 bis 80 Mio. HUF, zum Kurs 385 HUF/EUR sind das rund 39.000 bis 208.000 EUR. Grob sortiert: ein WMS für ein Lager mit 5 bis 15 Nutzern, ERP-Anbindung und Standardprozessen liegt bei 39.000 bis 78.000 EUR. Ein mandantenfähiges System für Kontraktlogistik mit mehreren Standorten, Carrier-Anbindungen, MDE-Geräten und RFID liegt bei 78.000 bis 208.000 EUR. Automatiklager mit Regalbediengeräten oder fahrerlosen Transportsystemen liegen oberhalb dieser Spanne, dafür nennen wir ohne Scoping keinen Betrag. Alle Angaben sind unverbindlich, verbindlich wird der Preis im Angebot.
Was neben dem WMS meist im selben Projekt steht
Ein Lagerverwaltungssystem kommt selten allein. Diese Bausteine hängen fachlich daran.
Individuelle ERP-Entwicklung
ERP oben, WMS im Lager. Gemeinsame Stammdaten, Abgleich in beide Richtungen, klare Zuständigkeit für Bestandswahrheit.
Mehr erfahrenIndustrie 4.0, MES und SCADA
Produktionslager mit MES-Anbindung: Stücklistenabgleich, Kanban, Materialbereitstellung an der Linie.
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Belegerfassung, Abgleich von Lieferavis und Rechnung, Ausnahmebehandlung. Der Teil, den heute jemand von Hand macht.
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