Onlineshop · WooCommerce · Shopify · Eigenentwicklung

Onlineshop-Preise 2026 für den DACH-Markt

  • Starter-Shopab 3.100 EUR
  • Wachstum B2Cab 5.200 EUR
  • B2B / Headlessab 10.400 EUR
  • Startin 3 bis 5 Wochen

Drei Pakete mit Spanne, Dauer und Leistungsumfang. Zahlarten, Versanddienstleister, E-Rechnung und Buchhaltungsanbindung sind auf Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgelegt. Reine Websites ohne Verkauf rechnen wir getrennt: Website-Preise.

Kurz gefasst

Ein Shop-Preis ohne Kontext sagt wenig. Entscheidend sind Sortimentsgröße, ob Sie an Verbraucher oder an Händler verkaufen, und welche Systeme dahinter hängen. Diese Seite nennt die Spannen, die Treiber und die Pflichten, die im deutschsprachigen Handel dazukommen.

Nicht enthalten sind Plattformgebühren, Entgelte der Zahlungsanbieter, Produktfotografie, Texterstellung und Werbebudgets. Diese Posten laufen direkt bei den jeweiligen Anbietern und tauchen deshalb nicht in unserer Spanne auf.

Preispakete

Drei Pakete, mit Zahlen statt Adjektiven

Die Spannen stammen aus Projekten, die wir kalkuliert und ausgeliefert haben. Beim dritten Paket nennen wir bewusst nur den Einstieg: Ein B2B-Portal mit eigener Preislogik kann bei 10.400 EUR beginnen und beim Dreifachen enden, je nachdem, wie viele Regeln aus Ihrem Vertriebsalltag abgebildet werden müssen.

Starter-Shop

3.100 bis 5.200 EUR

Übliche Dauer: 3 bis 5 Wochen

30 bis 80 Artikel, klassischer B2C-Verkauf. Für neue Marken, Ladengeschäfte und Hersteller mit schmalem Sortiment.

  • WooCommerce oder Shopify mit eigenem Theme
  • Artikel, Kategorien, Filter, Varianten in der Grundform
  • PayPal, Kreditkarte, Klarna mit Rechnungs- und Ratenkauf, SEPA-Lastschrift
  • Apple Pay und Google Pay im Checkout
  • Versand über DHL, DPD, GLS, Hermes, Labeldruck und Sendungsverfolgung
  • Rechtstexte eingebunden: Impressum, Datenschutz, Widerruf, AGB
  • Warenkorbabbruch-Mail und Bestellstatus-Benachrichtigungen
  • schema.org für Product, Offer und Review
  • 3 Monate kostenfreie Fehlerbehebung nach Abnahme
Am häufigsten beauftragt

Wachstums-Shop B2C

5.200 bis 8.300 EUR

Übliche Dauer: 5 bis 8 Wochen

100 bis 500 Artikel, Marketing im Zentrum. Für Händler, die bereits Traffic haben und ihn besser verwerten wollen.

  • Eigenes UX/UI mit Figma-Prototyp vor der Umsetzung
  • Varianten, Bundles, Aktions- und Rabattregeln
  • Kundenkonto, Wunschliste, Gutscheine
  • Newsletter und Automationen über Klaviyo, Brevo oder Mailchimp
  • Google Shopping Feed, Meta Pixel, GA4 E-Commerce, Consent Mode v2
  • Mehrsprachig und mehrwährungsfähig, Datenbasis für die OSS-Meldung
  • Bestandsabgleich mit Filiale oder Warenwirtschaft
  • Aufbau für A/B-Tests, damit Änderungen messbar sind

B2B oder Headless Commerce

ab 10.400 EUR

Übliche Dauer: 2 bis 7 Monate

Großhandel, Händlerportal, Marktplatz oder eigenes Backend. Nach oben offen, weil der Umfang und nicht die Plattform entscheidet.

  • Kundenindividuelle Preise, Staffeln, Kontingente, Kreditlimits
  • Netto- und Bruttopreisführung parallel, je Kundengruppe
  • Angebotsanfrage und Ausschreibungsabwicklung im Portal
  • Anbindung an ERP, EDI, Bank-APIs und Buchhaltung
  • Eigenes Backend mit eigenem Admin, ohne SaaS-Abhängigkeit
  • Mandanten, mehrere Länder, mehrere Währungen
  • Rollen, Protokollierung, Betrieb in der EU
  • Automatisierte Tests, CI/CD, Monitoring

Grundlage der Beträge ist unsere Preisliste in HUF, umgerechnet mit 385 HUF/EUR (Stand 14.08.2026) und auf volle 100 EUR gerundet. Der Kurs dient der Orientierung. Auf der Rechnung gilt der Mittelkurs der Ungarischen Nationalbank am Rechnungsdatum. Für Unternehmen mit gültiger USt-IdNr. in der EU stellen wir netto im Reverse-Charge-Verfahren. Plattformgebühren von Shopify sowie Zahlungsanbieter-Entgelte fallen direkt bei den jeweiligen Anbietern an und sind hier nicht enthalten.

Preistreiber

Wovon der Shop-Preis tatsächlich abhängt

Sieben Faktoren erklären den Abstand zwischen einem Starter-Shop für 3.100 EUR und einem B2B-Portal im fünfstelligen Bereich. Sechs davon können Sie vor dem Angebot klären.

Artikelzahl und Varianten

Zwischen 50 und 5.000 Artikeln liegt der Unterschied im Datenmodell, im Import, in den Filtern und in der Performance. Varianten nach Größe und Farbe erhöhen den Aufwand nach unserer Erfahrung um rund ein Fünftel, weil jede Kombination Bestand, Preis und Bild braucht.

B2C oder B2B

Kundenindividuelle Preise, Staffeln, Kontingente, Kreditlimits und Angebotsanfragen sind ein anderes System als ein Warenkorb mit Festpreis. B2B-Projekte liegen deshalb in der Regel beim Zwei- bis Dreifachen. Dafür ist der durchschnittliche Auftragswert meist um ein Vielfaches höher.

Design

Ein fertiges Theme ist schnell eingerichtet und kostet wenig, sieht aber aus wie ein fertiges Theme. Ein eigenes Design aus Figma kostet mehr und erlaubt, den Checkout und die Produktseite an Ihrem tatsächlichen Kaufprozess auszurichten. Ob das mehr verkauft, zeigt der Test auf Ihrer Seite, nicht unsere Behauptung.

Schnittstellen

Warenwirtschaft, ERP, Finanzbuchhaltung, DATEV-Export, Versanddienstleister, Marktplätze. Der Aufwand hängt daran, ob eine dokumentierte Schnittstelle existiert. Existiert keine, arbeiten wir über Datenbank-Replikat oder Dateiaustausch, und das ist der teurere Weg. Wir prüfen das vor dem Angebot.

Länder, Sprachen, Währungen

Zwei Sprachen: etwa 25 bis 35 Prozent Aufschlag. EU-weiter Versand mit Steuersätzen je Zielland und OSS-Datenbasis: 40 bis 60 Prozent. Die Schweiz ist Drittland und bringt Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und getrennte Preisführung mit, das ist ein eigener Block. Erfahrungswerte aus unseren Projekten, keine Listenpreise.

Plattformwahl

WooCommerce: keine Lizenz, dafür laufender Update- und Plugin-Aufwand. Shopify: monatliche Gebühr, je nach Tarif zusätzlich Transaktionsgebühren, dafür wenig Betrieb und ein begrenzt anpassbarer Checkout. Eigenentwicklung: der höchste Einstieg, dafür keine Plattformabhängigkeit und volle Kontrolle über den Kaufprozess.

KI-Funktionen

Produktempfehlungen, Bildsuche, automatisch erzeugte Artikeltexte, ein Assistent für Standardanfragen. Technisch machbar und in Python umgesetzt statt auf einer No-Code-Plattform. Ob eine Empfehlung den Warenkorbwert hebt, ist vorher eine Hypothese und wird im A/B-Test zur Zahl. Wir bauen die Messung deshalb mit ein.

In jedem Shop

Was ohne Aufpreis dazugehört

Ob Starter oder Headless Commerce: Die folgenden Punkte sind in jedem Paket enthalten. Sie müssen dafür keine Zusatzmodule mit Monatsgebühr nachkaufen.

Zahlarten für den DACH-Markt
PayPal, Kreditkarte, Klarna mit Rechnungs- und Ratenkauf, SEPA-Lastschrift, Apple Pay und Google Pay. Rechnungskauf ist im deutschen Handel üblich und schon im Starter-Paket vorgesehen.
Rechnung, E-Rechnung, Buchhaltung
Automatischer Rechnungsversand, XRechnung und ZUGFeRD als strukturierte Formate, Export nach DATEV oder direkte Anbindung an Ihre Finanzbuchhaltung.
Versand und Retouren
DHL, DPD, GLS, Hermes, für Österreich die Österreichische Post. Labeldruck, Sendungsverfolgung, Statusmails und ein Retourenprozess im Shop statt im Postfach.
Checkout ohne Umwege
Einseitiger Checkout, Kauf ohne Konto, gespeicherter Warenkorb, Versandkosten und Lieferzeit vor dem letzten Klick sichtbar.
DSGVO, Einwilligung, Rechtstexte
Cookie-Banner mit gleichwertiger Ablehnen-Option und Consent Mode v2. Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung und AGB sind eingebunden. Die Texte kommen von Ihrer Rechtsberatung.
Messbar ab dem ersten Verkauf
GA4 mit E-Commerce-Ereignissen, Meta Pixel, Google Shopping Feed, Tag Manager, alles hinter der Einwilligung. Sie sehen, welcher Kanal Umsatz bringt und wo der Warenkorb abbricht.
DACH-Handel

Was im deutschsprachigen Handel dazukommt

Sechs Punkte, die in einem Shop-Projekt für Deutschland, Österreich und die Schweiz Aufwand erzeugen. Wenn sie erst nach dem Livegang auf den Tisch kommen, werden sie teuer.

E-Rechnung: XRechnung und ZUGFeRD

Wir bauen die Rechnungsschnittstelle so, dass strukturierte Rechnungen in beiden Formaten erzeugt und eingelesen werden können. Der Zeitplan der B2B-Pflicht ist gestaffelt. Welcher Stichtag für Ihr Unternehmen gilt, klären Sie mit Ihrer Steuerberatung, dazu geben wir keine Auskunft.

GoBD: Technik von uns, Verfahren von Ihnen

Unveränderbare Belegablage, lückenlose Nummernkreise, Protokollierung von Änderungen, Export für die Betriebsprüfung. Das ist die technische Seite und die liefern wir. Die Verfahrensdokumentation gehört zu Ihrer Buchhaltung, wir stellen dafür die Systembeschreibung bereit.

Umsatzsteuer im EU-Versand

Der Shop rechnet die Steuersätze je Zielland und liefert die Datenbasis für die OSS-Meldung. Im B2B mit gültiger USt-IdNr. läuft der Verkauf im Reverse-Charge-Verfahren, die Prüfung der Nummer bauen wir in den Bestellprozess ein.

Schweiz ist Drittland

Verkauf in die Schweiz bedeutet Zollabwicklung, Einfuhrumsatzsteuer und eine getrennte Preisführung in CHF. Machbar, aber ein eigener Aufwandsblock. Wir schreiben ihn ins Angebot, statt ihn unter Mehrsprachigkeit zu verstecken.

Barrierefreiheit

Der European Accessibility Act gilt seit dem 28.06.2025, in Deutschland umgesetzt durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Er betrifft unter anderem den Onlinehandel mit Verbrauchern, für Kleinstunternehmen gibt es eine Ausnahme. Ob sie auf Sie zutrifft, prüfen Sie mit Ihrer Rechtsberatung. Technisch bauen wir nach WCAG 2.1 Stufe AA.

Pflichtangaben und Rechtstexte

Impressum nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung, AGB, Grundpreis pro Einheit und transparente Versandkosten sind im Shop vorgesehen. Bei fehlendem Impressum drohen Bußgelder bis 50.000 EUR, dazu kommt das Abmahnrisiko. Die Texte liefert Ihre Rechtsberatung, die Einbindung kommt von uns.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Wir bauen die technische Umsetzung und dokumentieren sie, die Prüfung der Anwendbarkeit auf Ihr Unternehmen bleibt bei Ihren Beratern. Quellenhinweis zur Impressumspflicht nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz und zum Bußgeldrahmen: it-recht-kanzlei.de.

Plattformwahl

WooCommerce, Shopify oder Eigenentwicklung?

Es gibt keine Antwort, die für alle stimmt. Wir arbeiten mit allen drei Wegen, und die Entscheidung fällt im Projekt, nachdem Sortiment, Prozesse und Schnittstellen auf dem Tisch liegen. Die Tabelle zeigt, was Sie jeweils eintauschen.

KriteriumWooCommerceShopifyEigenentwicklung
Laufende Plattformkostenkeine Lizenz, Plugins teils kostenpflichtigmonatliche Gebühr, je nach Tarif Transaktionsgebührenkeine Lizenz, nur Betrieb
Zeit bis zum Livegang3 bis 5 Wochen3 bis 5 Wochen2 bis 7 Monate
Zahlarten frei wählbarabhängig von Tarif und Apps
Checkout anpassbarweitgehendeingeschränktvollständig
B2B-Preislogik (Staffeln, Kontingente, Netto)mit Zusatzmoduleneingeschränktim Kern angelegt
Anbindung an Warenwirtschaft und ERPPlugin oder eigene SchnittstelleApp oder Middlewaredirekt
Sortiment im fünf- bis sechsstelligen Bereichwird aufwendig
Betriebsaufwand auf Ihrer SeiteUpdates und Plugin-PflegegeringBetrieb, kein Plattformrisiko
Quellcode und DatenhoheitCode ja, Plugins fremd
Sinnvoll, wenn30 bis 500 Artikel, DACH-Fokusschneller Start, Standardprozesseeigene Logik, mehrere Kanäle
Häufige Fragen

Onlineshop-Preise: häufige Fragen

Starter-Shop mit 30 bis 80 Artikeln: 3.100 bis 5.200 EUR, 3 bis 5 Wochen. Wachstums-Shop im B2C mit 100 bis 500 Artikeln, Varianten und Marketing-Automation: 5.200 bis 8.300 EUR, 5 bis 8 Wochen. B2B oder Headless Commerce mit eigener Preislogik: ab 10.400 EUR, 2 bis 7 Monate. Die Spannen kommen aus unseren kalkulierten und ausgelieferten Projekten. Umrechnungskurs für diese Seite: 385 HUF/EUR, Stand 14.08.2026, Richtwert.

Angebot mit Paketvorschlag und Zeitplan

Schreiben Sie uns Sortimentsgröße, Zielmärkte und die Systeme, die angebunden werden sollen. Innerhalb von 24 Stunden bekommen Sie eine Preisspanne, eine geschätzte Dauer und die Annahmen dahinter.

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