Webentwicklung Schritt für Schritt: so entsteht eine Website 2026

Analyse, Recherche, UX/UI, Frontend, Backend, QA, Livegang. Realistische Zeitrahmen und der Punkt, an dem fehlende Inhalte ein Projekt ausbremsen.

14 Min. LesezeitVonBoncz Bálint

Wie läuft ein Webprojekt Schritt für Schritt ab?

Ein Webprojekt besteht 2026 aus sieben Phasen: Briefing, Recherche und Strategie, UX/UI-Entwurf, Frontend, Backend und CMS, QA sowie Livegang mit anschließender Betreuung. Die Reihenfolge ist stabil, die Dauer nicht. Was sich verschiebt, sind fast immer die Freigabezeiten auf Auftraggeberseite, nicht die Entwicklung.

Dieser Beitrag beschreibt den Ablauf aus Ihrer Sicht als Auftraggeber: was in jeder Phase entsteht, was Sie liefern müssen, und an welcher Stelle Projekte typischerweise still stehen bleiben. Nach demselben Ablauf arbeiten wir in unserer Webentwicklung.

PhaseDauerErgebnis am Ende
1. Briefing1–2 WochenFreigegebenes Briefing-Dokument mit Zielen, Umfang und Integrationsliste
2. Recherche und Strategie1–2 WochenSeitenstruktur, URL-Schema, Keyword-Zuordnung, Technologieentscheidung
3. UX/UI-Entwurf2–4 WochenWireframes, Designsystem, freigegebene Entwürfe für Mobil und Desktop
4. Frontend3–6 WochenLauffähige Oberfläche auf einer Staging-Umgebung, Messwerte im grünen Bereich
5. Backend und CMS2–5 WochenRedaktionsoberfläche, Schnittstellen, Datenmodell
6. QA1–2 WochenTestprotokoll, Barrierefreiheitsprüfung, Fehlerliste abgearbeitet
7. Livegang und BetreuunglaufendProduktivbetrieb, Monitoring, Gewährleistung
Die Phasen überlappen sich teilweise. Backend und Frontend laufen bei größeren Projekten parallel.

Was passiert im Briefing, und was müssen Sie liefern?

Im Briefing werden Geschäftsziel, Zielgruppe, Funktionsumfang und Systemlandschaft aufgenommen. Am Ende steht ein Dokument, das beide Seiten freigeben. Ohne dieses Dokument gibt es keinen belastbaren Preis, sondern nur eine Schätzung, die sich später als zu niedrig herausstellt.

Sinnvoll ist, wenn Sie zum ersten Termin Folgendes mitbringen:

  • Das Geschäftsziel in einem Satz, möglichst mit Zahl: mehr Anfragen, mehr Umsatz im Shop, weniger Telefonate im Support.
  • Drei bis fünf Referenzseiten und je einen Satz dazu, was Ihnen daran gefällt.
  • Eine Liste der Systeme, die angebunden werden sollen: CRM, ERP, Warenwirtschaft, Newsletter, Zahlungsanbieter.
  • Den vorhandenen Inhaltsbestand, ehrlich bewertet: was ist übernehmbar, was muss neu geschrieben werden.
  • Budgetrahmen und Wunschtermin, beides als Spanne.
  • Vorhandenes Markenmaterial: Logo, Farben, Schriftlizenzen, Bildrechte.

Warum gehört SEO in die Recherchephase und nicht ans Ende?

Weil die Seitenstruktur die Rankings bestimmt und die Struktur in dieser Phase entsteht. Keyword-Recherche, Seitenbaum und URL-Schema gehören zusammen. Wird die Reihenfolge umgedreht, entstehen später Umbauten und Weiterleitungsketten, die Sie ein zweites Mal bezahlen.

In der Recherchephase fallen außerdem die Technologieentscheidungen. Sie sind selten dramatisch, aber sie sind schwer umkehrbar. Für weitgehend statische Seiten arbeiten wir mit Astro, für dynamische Anwendungen mit Next.js. Beim CMS entscheidet, wer täglich damit arbeitet: eine Redaktion mit fünf Personen braucht andere Werkzeuge als eine Geschäftsführung, die zweimal im Jahr eine Referenz nachträgt.

Ein Punkt, der 2026 neu dazugekommen ist: Antworten in KI-Suchsystemen entstehen aus anderen Signalen als klassische Rankings. Wenn Sie dort auftauchen wollen, gehört das in dieselbe Phase und nicht in ein Folgeprojekt. Wir haben das in unserem Beitrag zur Optimierung für KI-Suchmaschinen ausführlich beschrieben.

Wie viele Entwurfsrunden braucht die UX/UI-Phase?

Zwei bis drei. Die erste Runde zeigt die Richtung, die zweite korrigiert sie, die dritte ist Feinschliff. Wer mehr Runden braucht, hat meist kein Designproblem, sondern ein ungeklärtes Ziel. Änderungen kosten hier einen Bruchteil dessen, was sie in der Entwicklung kosten.

Zum Thema Mobile First lohnt ein Blick auf deutsche Zahlen statt auf globale Durchschnitte. Statcounter misst für Deutschland im Juli 2026 49,41 % Mobil, 48,97 % Desktop und 1,61 % Tablet. Der deutsche Markt ist also praktisch hälftig geteilt. Unsere Konsequenz daraus: mobil entwerfen, ja, aber den Desktop nicht als Nebenprodukt behandeln. Bei B2B-Projekten liegt der Desktop-Anteil in unseren Projekten regelmäßig noch höher, weil die Recherche im Büro stattfindet.

Was in dieser Phase entsteht: Nutzerpfade, Wireframes, ein Designsystem mit Farben, Typografie und Komponenten, dann hochauflösende Entwürfe in Figma für mindestens drei Bildschirmbreiten. Interaktionen werden schriftlich spezifiziert, weil sich Animationen sonst in der Umsetzung anders anfühlen als gedacht. Details zum Vorgehen stehen in unserem Leitfaden zu UX- und UI-Design.

Welche Messwerte muss das Frontend erreichen?

Die drei Core Web Vitals, gemessen am 75. Perzentil echter Nutzerdaten. Google bestätigt in der eigenen Dokumentation, dass diese Werte in die Rangfolge einfließen. Sie sind damit kein technisches Detail, sondern eine Abnahmebedingung, die in den Vertrag gehört.

MesswertWas er misstZielwertWer ihn beeinflusst
LCPZeit bis zum größten sichtbaren Elementunter 2,5 sFrontend, Bildgrößen, Hosting
INPReaktionszeit nach einer Eingabeunter 200 msJavaScript-Umfang, Drittanbieter-Skripte
CLSLayoutsprünge während des Ladensunter 0,1Frontend, Anzeigen, eingebettete Inhalte
Schwellenwerte nach web.dev. Gemessen wird das 75. Perzentil über 28 Tage, nicht ein einzelner Labortest.

Der am häufigsten zitierte Beleg für die Geschäftsrelevanz von Ladezeit stammt von Google aus dem Jahr 2016: 53 % der Aufrufe mobiler Seiten werden abgebrochen, wenn das Laden länger als drei Sekunden dauert. Die Zahl ist alt, und eine belastbare deutsche Wiederholung dieser Messung ist uns nicht bekannt. Wir zitieren sie deshalb mit Jahresangabe und behandeln sie als Größenordnung, nicht als Beweis.

Praktisch heißt das: Drittanbieter-Skripte sind der teuerste Posten im INP-Budget. Ein Tag-Manager mit acht Marketing-Skripten kippt jeden sauber gebauten Seitenaufbau. Klären Sie in dieser Phase, was wirklich geladen werden muss und was über die Einwilligung gesteuert erst später nachlädt.

Wann brauchen Sie ein Backend, und welches CMS passt?

Ein Backend brauchen Sie, sobald Daten entstehen oder verändert werden: Warenkorb, Zahlung, Registrierung, Personalisierung, Schnittstellen zu ERP oder CRM. Eine reine Broschürenseite mit Blog kommt ohne aus. Die CMS-Wahl entscheidet danach vor allem, wie teuer die tägliche Pflege wird.

CMS-TypStärkeSchwächePasst zu
Headless (Storyblok, Sanity, Strapi)Schnelle Auslieferung, freie Frontend-Wahl, saubere MehrsprachigkeitHöherer ErstaufwandRedaktionsteams, mehrsprachige Auftritte
TYPO3Im deutschen Mittelstand und im öffentlichen Sektor etabliert, feine RechteverwaltungAufwendiger im BetriebGrößere Organisationen mit vielen Redakteuren
WordPressGroße Auswahl an Erweiterungen, viele Redakteure kennen esPflege- und Sicherheitsaufwand, Ladezeit ohne ZusatzarbeitInhaltslastige Seiten mit knappem Budget
Eigene OberflächeGenau auf den Prozess zugeschnittenTeuerste VarianteSpezielle Geschäftslogik

Eine Zwischenlösung, die im DACH-Raum häufig passt: ein Headless-CMS als Redaktionsschicht hinter einem eigenen Frontend. Die Redaktion behält eine vertraute Oberfläche, die Auslieferung läuft über eigenen Code ohne Theme-Ballast.

Bei den Schnittstellen unterscheidet sich der deutsche Markt vom ungarischen deutlich. Üblich sind Stripe, PayPal, Klarna und Mollie, dazu Kauf auf Rechnung, den viele Käufer weiterhin erwarten. Beim Versand DHL, DPD, GLS oder Hermes. Wenn Ihr Shop Rechnungen an Geschäftskunden erzeugt, gehört die E-Rechnung in dieselbe Phase: nach dem BMF-Schreiben vom 15.10.2024 müssen inländische Unternehmen seit dem 01.01.2025 E-Rechnungen im B2B empfangen können, die Pflicht zur Ausstellung greift gestaffelt bis 2028. XRechnung und ZUGFeRD sind die beiden zulässigen Formate.

Was prüft die QA-Phase, und warum ist Barrierefreiheit seit 2025 Pflicht?

Die QA prüft Funktion, Browser und Geräte, Messwerte, SEO-Technik, Sicherheit und Barrierefreiheit. Der letzte Punkt ist seit Juni 2025 keine Kür mehr: das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz erfasst Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, die Verbrauchern angeboten werden.

Die Eckdaten, damit Sie einschätzen können, ob es Sie betrifft. Das BFSG gilt für Dienstleistungen an Verbraucher, die nach dem 28.06.2025 erbracht werden, darunter ausdrücklich der elektronische Geschäftsverkehr (§ 1 Abs. 3 Nr. 5 BFSG). Kleinstunternehmen, also Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Mio. EUR Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme, sind bei Dienstleistungen ausgenommen (§ 3 Abs. 3 in Verbindung mit § 2 Nr. 17 BFSG). Die konkreten technischen Anforderungen stehen nicht im Gesetz selbst, sondern in der BFSGV. Wer eine nicht barrierefreie Dienstleistung anbietet, riskiert nach § 37 Abs. 2 BFSG ein Bußgeld von bis zu 100.000 EUR.

Reine B2B-Auftritte fallen nicht darunter. Sobald Sie aber an Verbraucher verkaufen, ist der Test auf Tastaturbedienbarkeit, Kontrast, Screenreader-Tauglichkeit und korrekte Beschriftungen ein Abnahmekriterium. Unsere Empfehlung: prüfen Sie das nicht erst in der QA, sondern schon am Designsystem. Kontrastfehler in einer Farbpalette zu korrigieren dauert eine Stunde, dieselbe Korrektur an vierzig fertigen Seiten dauert eine Woche.

Was gehört zum Livegang, und was passiert danach?

Der Livegang ist eine geplante Abfolge, kein einzelner Klick. Dazu gehören DNS, SSL, 301-Weiterleitungen von allen alten URLs, Analytics und Einwilligungsverwaltung, Sicherung, CDN und die Anmeldung der Sitemap in der Search Console. Sauber gemacht, merkt außerhalb des Teams niemand die Umstellung.

Zwei rechtliche Punkte prüfen wir vor jedem Livegang in Deutschland. Erstens die Einwilligung: nach § 25 TDDDG ist die Speicherung von Informationen auf dem Endgerät und der Zugriff darauf nur mit Einwilligung zulässig, mit engen Ausnahmen für technisch notwendige Vorgänge. Praktisch heißt das, dass Analyse- und Marketing-Skripte erst nach aktiver Zustimmung laden dürfen. Zweitens die Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG, die seit Mai 2024 an die Stelle des früheren § 5 TMG getreten ist.

Nach dem Start folgen zwei Wochen enge Beobachtung: Fehlerprotokolle, Formularzustellung, Ladezeiten aus Felddaten, Indexierungsstatus. Im zweiten Monat zeigen sich die ersten SEO-Effekte. Danach beginnt der Normalbetrieb mit Inhaltspflege, Sicherheitsupdates und Messwertkontrolle. Wir geben drei Monate Gewährleistung auf Fehler aus der Entwicklung, so steht es auch in unserer Preisliste.

Wie lange dauert ein Webprojekt insgesamt?

Zwischen zwei Wochen und mehreren Monaten, je nach Umfang. Die folgenden Spannen gelten für ein Team von zwei bis fünf erfahrenen Personen und setzen voraus, dass Rückmeldungen innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen kommen. Jede Woche Wartezeit auf eine Freigabe verlängert das Projekt um genau diese Woche.

ProjekttypGesamtdauerAufteilung
Landingpage2–4 WochenBriefing 2 Tage, Entwurf 1 Woche, Umsetzung 1–2 Wochen, Test 2–3 Tage
Firmenwebsite, 5–10 Seiten6–10 WochenBriefing 1 Woche, Recherche 1 Woche, Entwurf 2–3 Wochen, Umsetzung 2–3 Wochen, Test 1 Woche
Onlineshop10–20 WochenBriefing 1–2, Recherche 2, Entwurf 3–4, Frontend 3–4, Backend 3–5, Test 2, Livegang 1
Webanwendungab 12 WochenIterativ in Sprints, Umfang wird laufend geschärft

Agil oder Wasserfall: was passt zu welchem Projekt?

Wasserfall passt, wenn der Umfang vorher feststeht und Planbarkeit wichtiger ist als Flexibilität. Agil passt, wenn sich Anforderungen während der Umsetzung schärfen. Für Websites führt in der Praxis eine Mischung zum besten Ergebnis, weil die beiden Projekthälften unterschiedliche Eigenschaften haben.

KriteriumWasserfallAgil
Preis- und TerminsicherheitHoch, Festpreis möglichGeringer, Budgetrahmen statt Festpreis
Umgang mit ÄnderungenFormaler Änderungsantrag, meist mit MehrkostenAm Sprintende eingeplant
Aufwand auf Ihrer SeitePunktuell an MeilensteinenLaufend, alle zwei Wochen
Wann sinnvollLandingpage, FirmenwebsiteOnlineshop, Webanwendung

Unser Vorgehen: Recherche und Entwurf laufen mit festen Freigabepunkten, Entwicklung und Test in Zwei-Wochen-Sprints mit Demo. Damit bleibt der Teil planbar, den Sie budgetieren müssen, und der Teil bleibt beweglich, in dem sich Erkenntnisse ergeben.

Was kostet der Ablauf, und wo entstehen die Kosten?

Der größte Kostenblock ist die Entwurfs- und Frontend-Phase, weil dort die meisten Arbeitsstunden liegen. Die folgenden Preise stammen aus unserer Preisliste. Grundlage ist der HUF-Betrag, umgerechnet mit dem MNB-Mittelkurs vom 14.08.2026 (1 EUR = 363,28 HUF). Die EUR-Beträge sind Richtwerte.

LeistungPreis (Richtwert)DauerUmfang
Broschüren-Website830–2.200 EUR4–6 Wochen5–10 Seiten, Basis-SEO, Formular, einfaches CMS
Firmenwebsite2.200–4.100 EUR6–10 Wochen10–25 Seiten, eigener Entwurf, Blog, Mehrsprachigkeit
Webanwendung oder individueller Shop4.100–13.800 EUR2–5 MonateEigene Geschäftslogik, Zahlungen, ERP- oder CRM-Anbindung
Starter-Onlineshop, 30–80 Artikel3.300–5.500 EUR3–5 WochenShopware, Shopify oder WooCommerce, Zahlung und Versand angebunden
Quelle: AppForge-Preisliste, Stand 14.08.2026. Umrechnung mit dem MNB-Mittelkurs, Richtwerte ohne Umsatzsteuer.

Zur Einordnung gegenüber dem deutschen Markt: der Freelancer-Kompass 2026 nennt für IT-Freelancer im DACH-Raum einen Stundensatz-Median von 95 EUR, für Softwareentwicklung 90 EUR. Das ist ein Freelancer-Wert und keine Agenturkalkulation, taugt aber als grober Vergleichsmaßstab. Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Projekttyp finden Sie in unserem Beitrag zu den Website-Kosten 2026.

Woran scheitern Webprojekte in der Praxis?

An fehlenden Inhalten, nicht an Technik. In unseren Projekten ist die Textlieferung der häufigste Grund für Verzögerung. Der Entwurf ist freigegeben, das Frontend steht, und dann wartet alles vier Wochen auf sechs Produktbeschreibungen, für die intern niemand zuständig ist.

Das ist keine Schuldzuweisung, sondern eine Planungsfrage. Wer schreibt die Texte, bis wann, und wer gibt sie frei? Diese drei Antworten gehören ins Briefing, mit Namen und Datum. Wenn intern niemand Zeit hat, ist es günstiger, das Texten mitzubeauftragen, als das Projekt vier Wochen ruhen zu lassen.

Der zweite häufige Grund ist unscharfe Rückmeldung. Eine Anmerkung wie „irgendwas stimmt nicht“ erzeugt eine Runde, die niemandem hilft. Zeigen Sie Referenzen, wenn Ihnen die Worte fehlen. Der dritte Grund ist ein Vertrag ohne Zwischentermine. Fordern Sie Meilensteine pro Phase, dann merken Sie eine Verzögerung, solange sie noch aufholbar ist.

49,41 %

Mobilanteil am Web-Traffic in Deutschland, Desktop liegt fast gleichauf

Statcounter, Deutschland, Juli 2026

100.000 EUR

mögliches Bußgeld für eine nicht barrierefreie Dienstleistung

§ 37 Abs. 2 BFSG

2–3

Entwurfsrunden vor dem Start der Entwicklung, mehr deutet auf ein ungeklärtes Ziel hin

AppForge-Projekterfahrung

Wenn Sie ein konkretes Projekt vor sich haben, rechnen wir den Ablauf gern an Ihrem Umfang durch, mit Phasenterminen und Festpreis, wo er verantwortbar ist. Angebot anfordern, Antwort innerhalb von 24 Stunden.

Häufige Fragen zum Ablauf eines Webprojekts

Wie lange dauert ein Webprojekt von der ersten Besprechung bis zum Livegang?

Eine Landingpage braucht 2 bis 4 Wochen, eine Firmenwebsite mit 5 bis 10 Seiten 6 bis 10 Wochen, ein Onlineshop 10 bis 20 Wochen, eine Webanwendung ab 12 Wochen. Diese Spannen gelten für ein eingespieltes Team von zwei bis fünf Personen und setzen voraus, dass Freigaben innerhalb weniger Tage kommen.

Wie viel Zeit muss ich als Auftraggeber selbst einplanen?

In den aktiven Phasen ein bis drei Stunden pro Woche. Der Aufwand ist ungleich verteilt: Briefing und Entwurfsfreigabe kosten Sie am meisten Zeit, die Frontend-Phase fast keine. Dazu kommt die Inhaltslieferung, und die unterschätzen die meisten Auftraggeber deutlich.

Ab wann muss meine Website barrierefrei sein?

Für Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr an Verbraucher gilt das BFSG seit dem 28. Juni 2025. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Mio. EUR Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen (§ 3 Abs. 3 BFSG). Verstöße können mit bis zu 100.000 EUR Bußgeld geahndet werden.

Wann muss ich mit SEO anfangen?

In der Recherchephase, also vor dem ersten Entwurf. Seitenstruktur, URL-Schema und Textumfang folgen der Keyword-Recherche, nicht umgekehrt. Wer SEO nach dem Livegang nachrüstet, zahlt zweimal: einmal für die Umstrukturierung und einmal für die Weiterleitungen, die dann nötig werden.

Was kostet eine Website nach Ihrer Preisliste?

Broschüren-Website 830 bis 2.200 EUR, Firmenwebsite 2.200 bis 4.100 EUR, Webanwendung oder individueller Shop 4.100 bis 13.800 EUR. Grundlage ist unsere HUF-Preisliste, umgerechnet mit dem MNB-Mittelkurs vom 14.08.2026 (1 EUR = 363,28 HUF). Die Beträge sind Richtwerte, der Festpreis entsteht nach dem Erstgespräch.

Agil oder Wasserfall: was ist für eine Website besser?

Für eine Firmenwebsite mit klarem Umfang reicht ein Wasserfall-Ablauf mit festen Meilensteinen. Bei Shops und Webanwendungen arbeiten wir in Sprints. In der Praxis mischen wir beides: Recherche und Entwurf laufen mit festen Freigabepunkten, Entwicklung und Test iterativ.

Was passiert nach dem Livegang?

Zwei Wochen enge Beobachtung von Fehlern, Formularen und Ladezeiten, danach der Übergang in die Wartung. Wir geben drei Monate Gewährleistung auf Fehler aus der Entwicklung. Inhaltspflege, Sicherheitsupdates und Messwertkontrolle laufen dauerhaft weiter.

Woran erkenne ich, dass ein Angebot unrealistisch ist?

An zwei Signalen. Erstens: ein Festpreis ohne Briefing, also ohne dass jemand Ihre Integrationen und Ihren Inhaltsbestand angesehen hat. Zweitens: kein Zwischentermin, nur ein Enddatum. Ohne Meilensteine pro Phase merken Sie eine Verzögerung erst, wenn sie nicht mehr aufzuholen ist.

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