Übersicht, Anbieter und Preise, Stand 14.08.2026

ERP-System: Module, Anbieter und was es wirklich kostet

  • Business Central Essentials69,30 EUR pro Nutzer
  • Eigenentwicklungab 20.800 EUR
  • Angebotin 24 Stunden

Eine Einordnung für Entscheider im Mittelstand, ohne Herstellerinteresse. Was in einem ERP steckt, welche Anbieter im deutschen Markt tatsächlich antreten, was öffentlich belegbar ist und wann eine Eigenentwicklung die wirtschaftlichere Antwort ist. Jede Zahl hat eine Quelle, die Liste steht am Ende der Seite. Was wir nicht belegen konnten, steht ebenfalls dort.

Kurzfassung

  • Ein ERP-System führt Finanzen, Einkauf, Lager, Vertrieb und Produktion auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammen. Ein Stammdatensatz, ein Buchungsjournal, mehrere Module.
  • Belegte Listenpreise gibt es fast nur bei Microsoft und Odoo. Business Central kostet laut deutscher Preisseite 69,30 EUR je Nutzer und Monat für Essentials, 30 Vollnutzer und 20 Team Members ergeben 26.604 EUR im Jahr, ohne Einführung.
  • SAP, Oracle, abas, proALPHA und Infor veröffentlichen keine Preise. Die zitierbaren Bänder stammen aus Branchenquellen und schwanken um den Faktor fünf.
  • Zwei deutsche Pflichten prägen die Auswahl: die E-Rechnung nach § 14 Abs. 2 UStG mit den Übergangsfristen aus § 27 Abs. 38 UStG und die GoBD mit Unveränderbarkeit, Protokollierung und Verfahrensdokumentation.
  • Eine ERP-Eigenentwicklung von AppForge liegt zwischen 20.800 EUR für ein bis zwei Module und 259.700 EUR für Fertigung mit Maschinenanbindung, umgerechnet mit 385 HUF/EUR als Richtwert.

Woraus ein ERP-System besteht

ERP steht für Enterprise Resource Planning. Hinter dem Begriff steckt eine einfache Idee: Ein Vorgang wird einmal erfasst und ist danach überall im Haus mit demselben Stand sichtbar. Der Wareneingang verändert den Bestand, die Verbindlichkeit und die Kalkulation im selben Moment. Wo dieser Punkt fehlt, entstehen zwei Bestandszahlen und ein Monatsabschluss, der eine Woche dauert.

Die Modulliste unten stammt nicht aus einer Herstellerbroschüre, sondern aus dem, was in mittelständischen Projekten tatsächlich gebraucht wird. Kein Unternehmen braucht alle Module. Die meisten starten mit vier bis sechs.

ModulTypische FunktionenHinweis aus der Praxis
FinanzbuchhaltungHauptbuch, Debitoren, Kreditoren, Umsatzsteuer, AbschlussExport nach DATEV oder direkte Anbindung an die Steuerberatung
FakturierungAusgangs- und Eingangsrechnungen, Fremdwährung, GutschriftXRechnung und ZUGFeRD nach § 14 Abs. 2 UStG
AnlagenbuchhaltungAnlagenspiegel, Abschreibung, AktivierungHandels- und Steuerbilanz getrennt
LagerZugang, Abgang, Inventur, mehrere Lagerorte, Chargen und SeriennummernWer Chargen oder Seriennummern führen muss, prüft das besser vor der Auswahl
EinkaufBedarf, Bestellung, Rahmenverträge, WareneingangPreisstaffeln und Lieferantenbewertung
Vertrieb und CRMAngebot, Auftrag, Kundenakte, ProvisionGrenze zum CRM ist fließend, doppelte Datenhaltung vermeiden
ProduktionStückliste, Arbeitsplan, Fertigungsauftrag, Kapazität, NachkalkulationMaschinendaten über MES oder direkte Anbindung
ProjekteProjektkosten, Leistungserfassung, Abrechnung nach FortschrittKernmodul bei Anlagenbau und Dienstleistung
PersonalZeiterfassung, Abwesenheit, StammdatenDie Lohnabrechnung liegt im Mittelstand oft außerhalb des ERP
ServiceServiceauftrag, Gewährleistung, Wartungsvertrag, ErsatzteileWird im Auswahlprozess oft vergessen und danach teuer nachgerüstet
AuswertungenKennzahlen, Deckungsbeitrag, Liquidität, PlanungOhne saubere Stammdaten liefert jedes Dashboard falsche Zahlen

Eine Beobachtung, keine Statistik: In den meisten mittelständischen Projekten, die wir begleiten, liegt die Lohnabrechnung außerhalb des ERP, häufig bei der Steuerberatung. Das ist kein Mangel, sondern eine Schnittstellenfrage. Wer sie im Auswahlprozess übersieht, merkt es im ersten Abschluss nach dem Produktivstart.

Die Anbieter im deutschen Markt

Der deutsche ERP-Markt ist stärker fertigungsgeprägt als der amerikanische, und das sieht man an den Anbietern. Neben SAP und Microsoft treten mit abas, proALPHA und Infor Häuser an, deren Produkte auf Stückliste, Arbeitsplan und Kapazitätsplanung ausgelegt sind. Die Preisfrage beantwortet fast keiner von ihnen öffentlich.

SystemZielgrößeÖffentlicher PreisEinordnung
SAP S/4HANAKonzern und großer Mittelstandkein öffentlicher ListenpreisAuf Konzernstrukturen ausgelegt: Konsolidierung, mehrere Mandanten und Währungen. Die Kosten entstehen im Einführungsprojekt und in der Beraterlandschaft rundherum, nicht in der Lizenzzeile.
SAP Business Oneetwa 25 bis 250 Beschäftigte47 bis 91 EUR je Nutzer und Monat in der Cloud, BranchenquelleVertrieb ausschließlich über Partner. SAP selbst veröffentlicht keine Preise, das zitierte Band stammt von erpresearch.com.
Dynamics 365 Business Centraletwa 30 bis 500 Beschäftigte69,30 EUR Essentials, 95,30 EUR Premium, 6,90 EUR Team MembersDie deutsche Preisseite nennt alle drei Stufen offen, je Nutzer und Monat, bei jährlicher Abrechnung und zzgl. MwSt. Unter den großen Anbietern ist das die Ausnahme.
abas ERPFertiger mit 50 bis 500 Beschäftigtenkein öffentlicher ListenpreisTeil des Forterro-Portfolios, weltweit rund 4.000 Kunden und rund 120.000 Nutzer. Die öffentlichen Bewertungen sind dünn: Capterra 4,0 von 5 bei 45 Bewertungen.
proALPHAFertigung, Großhandel, Medizintechnikkein öffentlicher ListenpreisNennt sich auf der eigenen Startseite unter Berufung auf die WirtschaftsWoche „Deutschlands Nr. 1 unter den ERP-Dienstleistern für den Mittelstand“. Sieben Zielbranchen, von Maschinenbau bis Aerospace, klarer Fertigungsschwerpunkt.
InforMittelstand bis Konzern, Fertigungkein öffentlicher ListenpreisBranchenspezifische Cloud-Suiten. Wie bei SAP und proALPHA bekommen Sie eine Zahl erst nach Aufnahme des Umfangs.
Oracle NetSuiteMittelstand, internationalrund 999 USD Basis plus 99 bis 199 USD je Vollnutzer, BranchenquelleDer einzige Anbieter im Vergleich mit einer separaten Plattformgebühr. Die Zahlen stammen von erpresearch.com, Oracle veröffentlicht keine Liste.
Odoo5 bis 200 BeschäftigtePaket Standard 11,90 EUR im ersten Jahr, danach 14,90 EUR je Nutzer und MonatDer Preis pro Nutzer täuscht: Der Aufwand liegt in Implementierungspartner, Anpassungen und Versionswechseln.
Unit4Dienstleistung und öffentlicher Sektorkein öffentlicher ListenpreisNicht fertigungsnah. Laut einer unabhängigen Software-Lebenszyklus-Datenbank endete der Support der On-Premise-Linie im Dezember 2024. Vor einer Auswahl schriftlich beim Hersteller bestätigen lassen.

Wir verkaufen keines dieser Systeme und bekommen von keinem Hersteller Provision. Wo ein Standardsystem passt, sagen wir das. Zu einzelnen Anbietern haben wir eigene Seiten mit dem Vergleich zur Eigenentwicklung: SAP Business One, abas ERP, Oracle NetSuite, Odoo und Unit4.

Was ein ERP-System kostet

Die belastbarste öffentliche Zahl im deutschen Markt steht bei Microsoft. Für Dynamics 365 Business Central nennt die deutsche Preisseite 69,30 EUR für Essentials, 95,30 EUR für Premium und 6,90 EUR für Team Members je Nutzer und Monat, bei jährlicher Zahlung und zzgl. MwSt. Daraus lässt sich rechnen, ohne zu schätzen.

30 × 69,30 EUR + 20 × 6,90 EUR = 2.217 EUR im Monat = 26.604 EUR im Jahr

Ein Unternehmen mit 50 Arbeitsplätzen, davon 30 Vollnutzer und 20 Beschäftigte mit reinem Lese- und Erfassungszugriff. Das sind reine Lizenzkosten. Einführung, Datenmigration, Schulung und Anpassungen kommen dazu und liegen im ersten Jahr regelmäßig über dem Lizenzbetrag. Über fünf Jahre summieren sich allein die Lizenzen auf 133.020 EUR, sofern die Preise unverändert bleiben.

Auf der anderen Seite steht die Eigenentwicklung. Unsere Bänder stehen offen in der Preisliste. Sie sind in Forint kalkuliert und hier mit 385 HUF/EUR umgerechnet. Der Kurs ist ein Richtwert für die Orientierung, kein Tageskurs, und die Angabe ist unverbindlich.

Ein bis zwei Module

ab 20.800 EUR

Rund zehn Nutzer, drei bis fünf Monate. Typisch: Auftrag und Fakturierung inklusive E-Rechnung, alles Weitere bleibt vorerst, wie es ist.

Fünf bis sieben Module

39.000 bis 77.900 EUR

Sechs bis zwölf Monate. Vertrieb, Lager, Einkauf, Finanzen, Projekte, dazu die Anbindungen an Onlineshop, Bank und Buchhaltung.

Fertigung mit MES und Auswertungen

77.900 bis 259.700 EUR

Zwölf bis vierundzwanzig Monate. Produktionsplanung, Stückliste, Maschinendatenerfassung, Rückverfolgbarkeit, Rollen- und Rechtekonzept mit Protokoll.

Die Wartung liegt bei 15 bis 25 Prozent des Projektwerts pro Jahr und deckt Weiterentwicklung, Betrieb und Support ab. Wer beide Wege über fünf Jahre nebeneinanderlegen will, findet die Rechnung mit allen Formeln im ERP-TCO-Rechner.

Standard oder Eigenentwicklung

Diese Tabelle ist unsere Position, keine zitierte Studie. Sie entspricht dem, was wir in Auswahlprojekten regelmäßig sehen. Lesen Sie sie zeilenweise: Je mehr Punkte rechts stehen, desto teurer wird der Standardweg über die Laufzeit.

KriteriumFür StandardFür Eigenentwicklung
Prozessabweichungunter 20 Prozent vom Standardüber 40 Prozent, und die Abweichung ist gewollt
Nutzerzahlwenige Vollnutzer, viele Leseberechtigte50 und mehr Vollnutzer, die Lizenzkurve dominiert
Schnittstellenein bis drei angebundene Systemefünf und mehr, dazu Maschinen, Waagen, Portale
ZeitrahmenProduktivstart in drei bis neun Monaten nötigsechs bis achtzehn Monate vorhanden
AbhängigkeitHerstellerbindung ist vertretbarQuellcode und Ausstiegsfähigkeit sind Auswahlkriterium
BranchenlogikHandel, klassische Buchhaltung, Standardfertigungeigene Fertigungs- oder Logistiklogik als Wettbewerbsvorteil

In der Praxis fällt die Entscheidung selten so eindeutig aus. Der häufigste sinnvolle Weg im Mittelstand ist zweigeteilt: ein Standardsystem für Finanzen und Buchhaltung, darüber eine eigene Schicht für den Teil, der Ihr Geschäft ausmacht. Das hält die Buchhaltung im gewohnten Werkzeug und macht die Fachlogik unabhängig vom Releasekalender des Herstellers.

Was in Deutschland zusätzlich gilt

Vier Anforderungen entscheiden mit, ob ein System infrage kommt. Sie stehen selten im Lastenheft, tauchen aber spätestens in der Betriebsprüfung oder im Lieferantenaudit auf.

E-Rechnung nach § 14 Abs. 2 UStG

Für Umsätze zwischen inländischen Unternehmen verlangt das Gesetz ein strukturiertes elektronisches Format nach der europäischen Norm gemäß Richtlinie 2014/55/EU. Die Übergangsregelung steht in § 27 Abs. 38 UStG und ist gestaffelt: Für Umsätze, die vor dem 01.01.2027 ausgeführt werden, darf noch bis zum 31.12.2026 auf Papier oder in einem anderen elektronischen Format übermittelt werden. Für Umsätze aus dem Jahr 2027 verlängert sich das bis zum 31.12.2027, wenn der Gesamtumsatz des Ausstellers im Vorjahr höchstens 800.000 EUR betrug oder die Übermittlung per EDI erfolgt. Praktisch muss Ihr ERP XRechnung und ZUGFeRD erzeugen und einlesen können, inklusive Storno und Gutschrift. Welcher Stichtag für Sie gilt, klärt Ihre Steuerberatung. Wir liefern die Technik.

GoBD

Auf der Technikseite bedeutet das unveränderbare Belegablage, lückenlose Protokollierung von Änderungen, nachvollziehbare Berechtigungen und einen Export, mit dem eine Prüfung arbeiten kann. Diese Punkte bauen wir ein. Die Verfahrensdokumentation selbst gehört zu Ihrer Buchhaltung, nicht zur Software, und wird regelmäßig vergessen, bis sie jemand anfordert.

DSGVO und Hosting

Ein ERP verarbeitet personenbezogene Daten von Beschäftigten, Ansprechpartnern und teilweise Endkunden. Damit braucht es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit jedem Beteiligten, samt Liste der Unterauftragsverarbeiter. Der Bitkom Cloud Report 2026, für den 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten befragt wurden, zeigt, wie ernst das im Einkauf genommen wird: Für 98 Prozent ist die Herkunft des Cloud-Anbieters relevant, 68 Prozent würden einen Anbieter aus der EU bevorzugen, tatsächlich nutzen 71 Prozent einen US-Anbieter.

NIS2 und KI-Funktionen

Das BSIG in der Fassung des NIS2UmsuCG ist seit dem 06.12.2025 in Kraft und betrifft rund 30.000 Unternehmen. Weil das Gesetz die Lieferkette einbezieht, reichen betroffene Auftraggeber ihre Anforderungen an Softwarepartner weiter. Steckt zusätzlich KI im ERP, kommt der EU AI Act dazu: Die Transparenzpflichten aus Art. 50 gelten seit dem 02.08.2026, die Pflichten für Hochrisikosysteme nach Anhang III wurden mit Verordnung (EU) 2026/1744 auf den 02.12.2027 verschoben. Details dazu auf unseren Seiten zu NIS2 und zum EU AI Act.

Woran Einführungen scheitern

Zusammenfassungen, die sich auf den ERP-Report 2026 der Panorama Consulting Group berufen, nennen für den Branchenschnitt eine Quote von 68 Prozent an Einführungen, die ihre Ziele nicht erreichen, und tatsächliche Kosten in Höhe des 1,9-Fachen der Planung. Der Originalbericht steht hinter einem Anmeldeformular, deshalb geben wir diese Zahlen mit Vorbehalt wieder. Die genannten Ursachen sind auffällig unspektakulär.

  • Unzureichendes Change-Management, 42 Prozent. Die Software läuft, die Abläufe nicht. Ohne benannte Verantwortliche in jeder Abteilung entsteht eine Parallelwelt aus Tabellen.
  • Fehlerhafte Datenmigration, 38 Prozent. Doppelte Artikel, veraltete Preise, Kundennummern aus drei Epochen. Datenbereinigung gehört an den Anfang des Projekts.
  • Unerfahrenes Einführungsteam, 35 Prozent, und fehlende Unterstützung der Geschäftsleitung, 31 Prozent. Beides erkennt man vor Vertragsschluss, wenn man nach Referenzen in vergleichbarer Größe fragt und mit ihnen spricht.

Unsere Konsequenz daraus ist banal und wirksam: Wir schneiden Projekte in Abschnitte mit eigener Abnahme. Der erste Abschnitt bringt einen produktiven Teil in vier bis acht Wochen, meist Auftrag und Fakturierung. Danach entscheidet der Auftraggeber mit echtem Betriebswissen über den Rest, nicht auf Basis eines Lastenhefts, das vor einem Jahr geschrieben wurde.

Was wir nicht belegen konnten

Diese Liste steht hier, weil eine Marktübersicht nur so viel wert ist, wie ihre Grenzen benannt sind. Wer eine der Zahlen belastbar hat, kann sie uns schicken.

  • Das Volumen des deutschen ERP-Marktes in Euro. Die einschlägigen Marktzahlen von Gartner, IDC und Statista liegen hinter Bezahlschranken.
  • Listenpreise von SAP, Oracle, abas, proALPHA und Infor. Die zitierten Bänder stammen aus Branchenquellen, nicht von den Herstellern.
  • Durchschnittliche Einführungskosten deutscher ERP-Projekte. Wir haben keine belastbare Erhebung für den deutschen Markt gefunden, nur international aggregierte Zahlen.
  • Das Supportende der On-Premise-Linie von Unit4 im Dezember 2024. Es steht in einer unabhängigen Lifecycle-Datenbank, eine Bestätigung des Herstellers fehlt.
  • Eine repräsentative Erhebung zu Agenturstundensätzen in Deutschland. Das Band von 100 bis 180 EUR stammt aus einer Branchenquelle; belastbarer ist der Freelancer-Kompass mit einem DACH-Median von 95 EUR.

Zusammenarbeit mit einem Partner aus Budapest

Wir sind eine ungarische Kft. mit Büro in Budapest. Für einen deutschen Auftraggeber heißt das: gleiche Zeitzone, EU-Rechtsraum, dieselbe Datenschutzgrundverordnung, rund zwei Flugstunden. Vier Punkte, die wir von uns aus schriftlich regeln, weil sie im deutschen Einkauf ohnehin abgefragt werden.

  • Werkvertrag mit definierter Abnahme, wo der Umfang das hergibt. Beim Werkvertrag schulden wir ein abgenommenes Ergebnis, beim Dienstvertrag die Tätigkeit. Welches Modell gilt, steht im Angebot.
  • Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO vor Projektstart, mit Liste der Unterauftragsverarbeiter. Ungarn ist EU-Mitgliedstaat, deshalb entfallen Standardvertragsklauseln und Transfer Impact Assessment.
  • Quellcode-Übergabe samt Repository, Build-Pipeline und Dokumentation. Sie können den Partner wechseln, ohne die Software zu verlieren.
  • Preise vor dem Gespräch, nicht danach. Der Freelancer-Kompass 2026 nennt für den DACH-Raum einen Median von 95 EUR je Stunde, im Bereich SAP und ERP 120 EUR. Agenturpreise in Deutschland werden in Branchenquellen mit 100 bis 180 EUR angegeben, wobei es dafür keine repräsentative Erhebung gibt. Unsere Projektbänder stehen offen auf der Preisseite.

Was wir nicht behaupten: dass eine Verlagerung nach Ungarn automatisch günstiger wird. Sie wird es dann, wenn der Umfang sauber definiert ist und die Abnahme funktioniert. Ist beides unklar, wird jedes Projekt teuer, unabhängig vom Standort.

GYIK

Häufige Fragen zu ERP-Systemen

Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) führt Finanzbuchhaltung, Einkauf, Lager, Vertrieb, Produktion und Projekte auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammen. Der technische Kern ist schnell beschrieben: ein Stammdatensatz je Artikel, Kunde und Lieferant, ein durchgehendes Buchungsjournal, darüber mehrere Funktionsmodule. Der praktische Unterschied zu einer Sammlung aus Buchhaltungssoftware, Excel-Listen und Onlineshop besteht darin, dass ein Vorgang genau einmal erfasst wird und danach überall denselben Stand hat. Wo dieser eine Punkt fehlt, entstehen die typischen Symptome: zwei Bestandszahlen, manuelle Abstimmung zum Monatsende, Auswertungen, die niemand ohne Nacharbeit unterschreiben würde.

Bevor Sie ein Lastenheft schreiben

Ein Gespräch über Prozesse, Modulschnitt und Datenlage spart in der Regel mehr Zeit als drei Anbieterpräsentationen. Wir bewerten dabei auch, wo ein Standardsystem die bessere Antwort ist. Telefon +36 30 098 0767, E-Mail balint@appforge.hu.

Büro Budapest: Bank Center, Szabadság tér 7., 1054 Budapest, 2. Etage, Büro 217. Montag bis Freitag 9:00 bis 18:00 nach Vereinbarung.

Angebot innerhalb von 24 Stunden

Beschreiben Sie kurz Ihre Abläufe und die Systeme, die heute im Einsatz sind. Sie bekommen einen Modulschnitt, ein Preisband und einen Zeitplan, innerhalb eines Werktages.

Projekt starten